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  1. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Lieber Herr Becker,

    gerne komme ich Ihrem Wunsch nach, meine Eindrücke zum ECLIPSE in Ihrem Forum zu veröffentlichen.

    Ich muss gestehen, dass mir die Firma AudioValve und deren HiFi-Komponenten bisher kein Begriff war – welch eine Bildungslücke!

    Ein Bekannter führte mir vor geraumer Zeit seine AudioValve Komponenten vor. Als ich damals das sehr stilvoll eingerichtete HiFi-Zimmer betrat und

    seine AudioValve-Anlage sah, entlockte es mir doch spontan ein „Mon Dieu!“ Diese Begeisterung blieb auch erhalten, als ich die Komponenten hörte.

    Die AudioValve-Anlage des Bekannten besteht aus dem SOLARIS (KHV), ECLIPSE (VV) und BALDUR (Mono Blöcke), die seine großen Sonus Faber LS „anfeuern“.

    Nach diesem sensationellen Hör- und Seh-Erlebnis habe ich nun auch einen ECLIPSE in meinem HiFi-Rack stehen. Aktuell treibt der ECLIPSE eine Transistor-Endstufe an.

    Dank ECLIPSE klingt nun alles viel voller, harmonischer und musikalischer bei dennoch ausgezeichneter Transparenz und Feinzeichnung – also ein wunderbares Klangbild.

    Dies kann eigentlich nur noch durch Röhren-Mono-Blöcke aus dem Hause AudioValve getoppt werden.

    Nebst der klanglichen Vorzüge, waren für mich auch die Features des ECLIPSE entscheidend: die grosse Anzahl an Eingängen, die zwei asymmetrischen Ausgänge,

    der symmetrische XLR-Ausgang, die Balance-Regelung und die Fernbedienung.

    Positiv ist ebenfalls das „Einschalt-Feature“, das den ECLIPSE mit seinen Röhren in ca. einer Minute auf die ideale Betriebstemperatur bringt. Das spezielle Feature zur

    „Reinigung der Kontakte“ habe ich bisher noch an keiner anderen HiFi-Komponente gesehen. Das ca. 10-minütige Relais-Klackern hat zwar seinen Reiz,

    kann aber auch die Ohren stressen – sinnvoll ist dieses Feature aber auf jeden Fall.

    Auch optisch macht der ECLIPSE großen Eindruck – er zieht die Blicke magisch an, vor allem mit seinem rot-leuchtenden Innenleben!

    Apropos Innenleben: AudioValve versteckt die Technik des ECLIPSE nicht einfach unter einer schnöden Alu-Platte, sondern zeigt sie offen

    unter der transparenten Plexiglas-Scheibe – ein echter Blickfang für Technik-Freunde.

    Die Verarbeitung des ECLIPSE ist „vom Feinsten“ – da spürt man das „Handmade in Germany“.

    Bei so viel Licht muss es doch auch Schatten geben: wenn ich einen kleinen Kritikpunkt finden soll, dann wäre es die Fernbedienung. Diese ist „aus dem Vollen gefräst“

    und ein echtes Schwergewicht. Sieht zwar auch edel aus, aber das „kalte Stück Metall“ fühlt sich nicht so optimal an.

    Deshalb verwende ich eine sehr gute und programmierbare FB aus Kunststoff – sorry.

    Fazit: vom ECLIPSE-Vorverstärker bin ich vollends begeistert – Klang, Technik und Optik sind „Premium League!“ – absolut empfehlenswert!

    Auch den Support von AudioValve möchte ich lobend erwähnen. Als ich eine Frage zum Gerät hatte,

    wurde diese von Hr. Becker umgehend und perfekt beantwortet – echt klasse!

    Vielen Dank an Herrn Becker und sein AudioValve-Team zu diesem feinen Gerät.

    Mit musikalischen Grüssen

    „Pollux“

    ECLIPSE LineECLIPSE Line

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  2. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Sehr geehrter Herr Becker!

    Zunächst darf ich mich sehr herzlich für die beiden Telefongespräche bedanken, in welchen Sie meine Fragen freundlich, geduldig und überaus kompetent beantwortet haben.

    Meine Begeisterung für Kopfhörer begleitet mich bereits seit mehreren Jahrzehnten, weshalb es auch nicht verwundert, dass ich in diesem langen Zeitraum unzählige elektrodynamische (z.B. SENNHEISER HD580, HD600, HD650, HD800, IE800 und HD800s), planare (HIFIMAN HE1000 V2 und Susvara) sowie elektrostatische Kopfhörer mit entsprechenden Versorgerteilen (insg. fünf STAX) erworben und genossen habe.

    Im Herbst 2017 kaufte ich mir schließlich den AUDIOVALVE Solaris, welcher anstelle des STAX – Verstärkers (SRM-727 II) meinen Omega 2 antreiben sollte. Die Signalaufbereitung erfolgt über eine CYRUS (Signature) Audio – Kette.

    Ich habe den Solaris bestellt, weil ich (wieder) vom Transistor zur Röhre wechseln wollte, mich die Anschlussvielfalt des AUDIOVALVE reizte und ich dem Internet hervorragende Referenzen entnehmen konnte.

    Wenngleich ich bei elektronischen Geräten stets die Funktion über das Design stelle, so war ich zunächst doch vom optischen Erscheinungsbild des Solaris (mit transparenter Deckplatte) überrascht und höchst angetan. Dieser besondere Eindruck fand auch im Klangbild des Verstärkers seine Fortsetzung und zog mich unmittelbar in seinen Bann. Der Solaris eröffnete mir eine Musikdarstellung, die ich als körperhaft, authentisch und entspannt (quasi „analog“) beschreiben möchte und so noch bei keinem anderen Verstärker gehört habe.

    Im vergangenen Jahr habe ich meinen STAX Omega 2 gegen einen SR-009 und vor kurzem den HIFIMAN HE1000 V2 gegen einen Susvara eingetauscht. Für mich (und meinen kleinen audiophilen Freundeskreis) war sofort klar, dass auch diese beiden Kopfhörer wunderbar am Solaris klingen.

    In Bezug auf den Susvara möchte ich noch festhalten, dass dieser Hörer – trotz seines schwachen Wirkungsgrades – laut, dynamisch und äußerst beindruckend am Solaris gehört werden kann! Der Susvara braucht m.E. allerdings eine wesentlich längere Einspielzeit als die in der Bedienungsanleitung empfohlenen 150 Betriebsstunden! Nach ca. 250 bis 300 Stunden hat der Solaris aber den Susvara souverän im Griff und der Bass klingt nun unvergleichlich knackig, leichtfüßig und kontrolliert. Während der anfänglichen Betriebsstunden empfand ich den Sound des Susvara am STAX – Ausgang (mit Gain+) noch etwas voller und basskräftiger. Danach war allerdings dem OTL-Ausgang mit seiner Klarheit und Basskontrolle unbestritten der Vorzug zu geben. Obwohl ich gerne laut höre, muss der Lautstärkeregler kaum über 50 Prozent (12 Uhr) aufgedreht werden. Wegen der deutlich höheren Ausgangsleistung des Solaris kann z.B. auch mein EternalArts Kopfhörerverstärker nicht annähernd dessen Räumlichkeit und Dynamik am Susvara entfalten.

    Ich danke Ihnen, sehr geehrter Herr Becker, nochmals herzlich für Ihre persönliche und kompetente Beratung im Zuge meiner telefonischen Anfragen und gratuliere zur Konstruktion dieses tollen Kopfhörerverstärkers!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Alfi127

    SOLARISSOLARIS

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  3. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Hallo Helmut,

    Nach nunmehr 2,5 Jahren Solaris mit annähernd 5000 Std. Betrieb ist die Begeisterung weiterhin ungebrochen. Klar die Hauptfunktion als Kopfhörerverstärker ist allein betrachtet bereits eine Klasse für sich. Egal ob niederohmige Kopfhörer wie Grado oder K812 im Impedanzbetrieb , hochohmige Kopfhörer wie HD800 ,T1, DT880 250Ohm im OTL-Modus oder von Lambda bis Ur-Omega im Staxmodus, mit einem Solaris kann man getrost den oder eben die Hörer seiner Träume auf aller höchstem Niveau genießen.

    Darüberhinaus nutze ich den Solaris auch als Vorstufe für meine Geithain 934K. Für mich stellt der Solaris auch als Vorstufe eine Referenz dar. Eine kürzlich zum Vergleich herrangezogene Mcintosh MC52 belegte dies auch deutlich, denn im Vorstufenbetrieb hatte der Solaris sogar ganz leichte Vorteile weil er dynamische Strukturen noch ein klein wenig genauer aufzeigen konnte und sich so für mich mindestens auf gleichem Niveau wie der 9000€ teure US-Amerikaner bewegte. Im Kopfhörerbetrieb war die Sache allerdings eindeutiger. Hier hatte die Kopfhörerfunktion des Mcintosh eindeutig das Nachsehen.

    Ein Geheimnis für die auch überragende Vorstufenqualität des Solaris ist wohl, dass diese immer im OTL-Betrieb arbeitet und dies unabhängig vom für den Kopfhörerbetrieb gewählten Modus. Chapeau Mr. Becker.

    Da ich den Solaris nicht mit eingebautem Wandler besitze und auch keine Passivlautsprecher mein eigen nenne kann ich Dir über diese weiteren Möglichkeiten nichts berichten wohl aber über seine eingebaute Phonovorstufe für MM Tonabnehmer. Ich glaube die wenigsten wissen überhaupt davon jedenfalls konnte ich bisher noch nichts darüber lesen.

    Vor einigen Jahren hatte ich dummerweise entschieden meine komplette Vinylsammlung zu verkaufen und glaub mir da waren viele Erstpressungen und Highlights dabei. Ich dachte mir, dass ich dies demnächst eh alles in digitaler hochauflösender Masterqualität bekomme. Leider hatte ich da die Rechnung ohne mich selbst gemacht denn es sollte sich schnell herausstellen dass diese Art des schnellen Musikkonsums überhaupt nicht meine Welt ist.

    Zuletzt kam hinzu, daß sich die Anschaffung eines vermeindlich “endgültigen” SACD-CD Player zwar klanglich als hervorragend erwies aber das Gerät leider mehr Zeit in der Werkstatt verbrachte als bei mir zu Haus.

    Zufällig hatte ein Freund zu dieser Zeit von mir einen überarbeiteten Dual 1229 erworben und er fragte mich ob ich nicht eine Phonostufe hätte. Ich sagte klar eingebaut in meinem Solaris. Wie das so unter Freunden ist bin ich direkt mit meinem Solaris zu Ihm gefahren und wir haben an seiner Geithain 901 den Solaris als Vorstufe angeschlossen und den Dual samt Shure System mit dem Phonoeingang des Solaris verbunden. Eine alte Platte für den Funktionstest aufgelegt und leise dudeln lassen damit sich die Gerätschaft mal für 3 Plattenseiten Betriebstemperatur verschaffen konnte. Nach dem 3. Kaffee waren wir nun aber neugierig wie es denn so klingt. Ehrlich gasagt habe ich da nicht viel erwartet. Weder vom Dreher mit System noch von der eingebauten Phonostufe des Solaris.

    Ist ja nur Beiwerk,dachte ich!

    Erstens kommt es anders …

    In der folgenden Session versank ich immer mehr in meinem Hörsessel da mir selbst dieser alte Reibrad Plattenspieler mit MM an einer vermeintlich “einfachen” Onboardphono des Solaris äußerst schmerzlich aufzeigte welch katastrophale Fehlentscheidung ich traf als ich meine Platten verkaufte…shit!!!

    Alles Heulen und Zähne klappern half nichts ich musste handeln. Ich schaffte mir einen Thorens TD126 MK2 an und als Tonabnehmer kaufte ich ein Grado MI Prestige Gold 2.

    Seither ist ein gutes halbes Jahr vergangen und ich habe bereits wieder ca . 250 LPs.

    Um festzustellen wie weit die Qualität der eingebauten MM-Phonostufe noch reicht und ob ich es wagen kann einen weiteren bestimmten Schritt zu gehen hatte ich ein Highoutput MC Tonabnehmer von Dynavector Modell DV-20×2 für immerhin 900€ bei mir zu Gast.

    Deine MM Phonostufe im Solaris ließ die Klassenunterschiede nicht nur erahnen sondern stellte diese mühelos klar wenngleich ich mich nach dem Moment der Feststellung wieder sehr schnell an den Tugenden des jeweiligen Tonabnehmers erfreuen konnte.

    Nun habe ich keine Phonostufe zum Vergleich und will deshalb nicht in die Tiefe gehen aber wenn eine Phonostufe wie die im Solaris es schafft jemanden wie in meinem Fall geschehen wieder zu Vinyl zu bewegen mit allen Konsequenzen quasi wieder bei 0 anzufangen dann kann man sicher davon ausgehen, dass die durchaus in der Lage ist die kleinen feinen Signale des Tonabnehmers gebührend aufzubereiten.

    Vielen Dank Helmut für diese aus meiner Sicht “EierlegendewollmilchSau” Solaris.

    Gerne darfst Du meine Mail unter meinem Namen für Dein Forum oder Gästebuch verwenden.

    Lieben Gruß

    Sam

    SOLARISSOLARIS

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  4. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Jeg tester nye produkter i alle ledige stunder. Mange forsterkere er slik, at de kan være litt vanskelig å matche med andre ting og har egenskaper som gjør at jeg ikke ville ha kjøpt en slik forsterker selv. Da har jeg heller ikke så veldig lyst til å forsøke å selge et slikt produkt til andre.

    Derfor blir jeg så VELDIG glad når jeg en sjelden gang finner noe som jeg liker godt selv og som viser seg å være lett og matche med andre ting.

    I går pakket jeg ut ett par nye Audio Valve Challenger 115 monoblokker og koblet dem opp.

    Fra første sekund var det en nytelse å høre musikken strømme ut av mine Spendor Classic 100 høyttalere. Det er helt uvanlig at helt nye forsterkere kan gi så god lyd med en gang.

    Dette er ikke noe for deg som vil ha «knivskarpe» detaljer presentert på en intensiv måte. Jeg opplever at Challenger 115 gir meg alle detaljer som jeg ønsker å høre, men formidlet på en raffinert og elegant måte, så de bare blir en del av helhetsopplevelsen av musikken.
    Her tar jeg i mot kunder både på dagtid, kveldstid og i helger. Så bare sende en e-post til meg på: hallvar@audioakt.no og foreslå en dag det passer for deg. Så skal jeg sette av god tid til deg.
    Hallvar – AudioAktoren, Norway

    Challenger 115 up to 180 wattChallenger 115 up to 180 watt

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  5. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Jeg har i mer enn 20 år testet enormt mange forsterkere, besøkt Hi-Fi messer, andre forhandlere og importører, samt reist over hele Østlandet og deler av Vestlandet og hjulpet folk med å bygge opp komplette anlegge, eller forbedre eksisterende anlegg. Så noe har jeg i hvert fall å sammenligne med.

    Audio Valve Assistent 100 Mk II vil appellere til deg som IKKE vil ha flere store transistorforsterkere, men være sikker på at du kjøper en forsterker som først og fremst tar vare på de musikalske kvalitetene, men SAMTIDIG presenterer musikken med alle detaljer og et raffinement, som gjøre at du kanskje reiser deg i stolen i ren ærbødighet over hva musikerne presenterer.

    Ren nytelse!

    Ikke lenger glassaktig klang på kvinnestemmer og metalisk lyd fra diverse instrumenter.

    Mange forsterkere som har varm lyd, har gjerne andre svakheter, som at musikken virker tammere, kjedelig og med utflytende bass.
    Nei, Assistent 100 Mk II får musikken til å leve.

    Selv på litt middelmådige innspillinger er selve formidlingen av musikken engasjerende og gir en indre nytelse.

    Ytelsen på 2×120 w bidrar til at du ikke trenger spesielt lettdrevne høyttalere til denne forsterkeren.

    På tirsdag hadde jeg besøk her på mitt kombinerte kontor og demorom i Krokstadelva av en kunde som hadde kjørt helt fra Grenlandsregionen og hit.
    Han har lang erfaring med Hi-Fi produkter og har hatt mye fint utstyr. Men slik han beskrev det han hørte her, vil jeg tro, at han nå fikk noe å tenke på.

    Jeg kommer til å ha med meg denne forsterkeren til Gjøvik, så har du anledning bør du ta turen innom mellom kl 11,00 og 14,00 nå på lørdag den 19. januar.

    Om du bor langs veien mellom Drammen og Gjøvik, eller i Mjøsregionen – og gjerne vil prøve denne forsterkeren hjemme i ditt eget anlegg, bør du kontakt meg snarest på e-post: hallvar@audioakt.no eller ringe meg på 92 89 57 73.

    Dersom du bor et annet sted i landet og ikke har anledning til å høre denne forsterkeren på Gjøvik, vil jeg på det sterkeste anbefale deg å besøke mitt kombinserte kontor og demorom i Krokstadelva utenfor Drammen.

    Her tar jeg i mot kunder både på dagtid, kveldstid og i helger. Så bare sende en e-post til meg på: hallvar@audioakt.no og foreslå en dag det passer for deg. Så skal jeg sette av god tid til deg.

    Assistent 100 Mark - IIAssistent 100 Mark – II

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  6. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Danke für den Solaris. Hier der angekündigte Hörbericht:

    Ich höre überwiegend Klassik und Jazz, bisweilen auch neuere Musik. Dabei suche ich eine möglichst getreue Wiedergabe. Bei Lautsprechern nutze ich aktive Monitore, die an sich im Stereodreieck eine saubere Abhöre erlaubten, im Alltag aber meist nebenher indirekt raumfüllend beschallen. Ich bin Leisehörer, verwende keinen Subwoofer und bin Voodoo-Agnostiker.

    Wenn es um das tiefe Sichversenken in Musik geht, war ich stets der Ansicht, daß eine sehr gute Kopfhörerkette durch eine Verstärker-Lautsprecherkette vernünftigerweise kaum zu schlagen sei, klanglich und auch eingedenk unterschiedlichen körperlichen Erlebens aufgrund letztlich unüberwindbarer Prinzipunterschiede (allenfalls vielleicht durch erstklassige Aktivlautsprecher oder große Hörner, günstige Raumakustik freilich vorausgesetzt).

    Hierzu nutze ich nun folgende Kopfhörerkette: Quelle ist Qobuz, Zuspieler ein älteres Android-Smartphone. Die Verbindung erfolgt über einen No name-OTG-Adapter sowie ein 100cm-Qualitäts-USB Kabel in den Solaris-DAC unter Einsatz des USB Audio Players Pro. Kopfhörer ist ein ZMF Auteur (fast geschlossen, 300 Ohm, luftig). Wie von ZMF empfohlen, höre ich im OTL-Modus.

    Für den Solaris sprachen entscheidend der DAC und die Anschlußvielfalt, weil ich bei einer Änderung meiner Hörvorlieben den Kopfhörer wechseln kann, ohne den Vorverstärker tauschen zu müssen. Auch möchte ich zwei kleine Aktivmonitore anschließen, was nur der Solaris ermöglicht.

    Ich ging bislang davon aus, daß man mit Hires-Files oder einem Astell & Kern AK100 und einem sehr guten Kopfhörer bereits recht nahe am Erfahrbaren liege, etwas näher noch bei Einsatz eines Kopfhörerverstärkers. Dies erwies sich als richtig hinsichtlich des Abstands nach unten, als weit gefehlt aber, was die Möglichkeiten nach oben anbetraf:

    Cello, Dvorak, eine Aufnahme, die ich wirklich zu kennen glaubte – gleich in der ersten Minute schiebt das Orchester, was für eine Dynamik! Am Solaris zeigt sich dabei eine Verzerrung auf der Aufnahme, die ich mit meinen aktiven und passiven Lautsprechern nicht hörbar machen kann und die am AK100 kaum merklich ist.

    Cello begünstige eine Kopfhörerröhre in OTL, könne man meinen – ja, aber de Lucia/Di Meola/McLaughlin nicht weniger. Mit wachsendem Staunen und Vergnügen habe ich mich durch verschiedenste Stilrichtungen durchgehört. Die Kombination Solaris/Auteur läßt nichts vermissen, nicht einmal „Bauch-Bass“. Die Dvorak-Aufnahme bietet eine ganzkörperliche Erfahrung, die in der psycho-akustischen Empfindung hinter dem physischen Empfinden am Hörplatz im Stereodreieck nur unwesentlich zurückbleibt. Der Bass ist nicht im Bauch (wo er ohnehin nicht hingehört), sondern man schwimmt in Klang (wie es sein soll).

    Lediglich alte Gesangsaufnahmen (Caruso, Björling, Callas) wurden mir dabei schnell beschwerlich, was sich aber durch Equalizer-Einstellungen am Zuspieler (Crossfeed und Filter) mildern ließ. Jascha Heifetz (Violine) um Klassen besser, Klavieraufnahmen sämtlich unschlagbar (Chopin auf Klavins 370 gan z besonders hörens- und fühlenswert), ebenso neuere und sogar elektronische Musik (etwa Jarre).

    Mit dem Solaris bin ich persönlich in der Kopfhörerkette am Ende der Reise angelangt; Kopfhörer mögen über die Zeit wechseln, der Kopfhörerverstärker bleibt.

    Mit freundlichen Grüßen

    AE, Frankfurt am Main

    SOLARISSOLARIS

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  7. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Kopfhörerverstärker Audiovalve Solaris
    Kopfhörersystem Hifiman Susvara
    Kopfhörerkabel Cardas Clear

    Audiovalve Solaris Hifiman Susvara, Magnetostat, offen, am Cardas Clear (rechts) Stax SR-L700, Elektrostat, offen, am Stax SRE-925 (links) Fostex TH-900, dynamisch, geschlossen, fixes Kabel (hinten)

    © Christof Stefaner, Dezember 2018 Druck oder sonstige Verwendung dieser Publikation, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors.

    Liebe Kopfhörerenthusiasten, liebe Freunde des guten Klangs!

    Eine Kopfhörerkette bietet viele Vorteile und ist nicht selten die letzte Instanz, um die Qualität einer Aufnahme zu beurteilen, insbesondere wenn es darum geht, letzte Details zu identifizieren. Es ist also nicht besonders weit hergeholt, wenn ich behaupte, dass diese für viele Musikliebhaber ein erstes Messinstrument darstellt, das man zur Hand nimmt. Nie entsprach dies für mich mehr der Wahrheit als mit dieser Kombination, über die ich hier berichten möchte.

    Ich bin nun also in der glücklichen Lage, Besitzer einer der für mich besten Kopfhörerketten der Welt zu sein. Weil diese selbst für den durchschnittlichen Audiophilen nicht völlig unerschwinglich ist, möchte ich empfehlen, sich diese Komponenten einmal näher anzusehen und bei Gelegenheit probezuhören. Ich hoffe, dass einige essentielle Details aus meinen Erfahrungen im bisherigen Umgang mit dieser Kette auch für andere Liebhaber des guten Klangs via Kopfhörer nützlich sind.

    Dieser Hörbericht reduziert sich bezüglich Audiovalve Solaris auf die Nutzung als Kopfhörerverstärker, darüber hinaus ist das Gerät in der Lage, als eigenständiger Vor- oder gar Vollverstärker zu fungieren, sofern die Lautsprecher einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen. Eine Phonoplatine (MM) ist fest verbaut, ein DAC-Modul optional gegen Aufpreis erhältlich.

    Den ganzen umfassenden Bericht lesen Sie bitte im FORUM unter SOLARIS …

    SOLARISSOLARIS

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  8. Helmut Becker

    Helmut Becker (store manager)

    Sehr geehrter Herr Becker,

    Für meinen ausführlichen Review zum Solaris lasse ich mir noch etwas Zeit. Bei Interesse anbei mein Feedback zum Kopfhörerkabel, das ich hier vor Ort kaufen konnte. Der Solaris wird auch explizit erwähnt. Das Gerät funktioniert jedenfalls absolut einwandfrei, um es vorläufig neutral auf den Punkt zu bringen, allgemeine Eindrücke siehe unten.

    Dem guten Rat des Hr. Sieveking kann ich mich übrigens nicht anschliessen, den Susvara vorzugsweise via Übertrager (und Gain) zu betreiben. Die zusätzliche Lautstärke ist nie notwendig, der OTL Betrieb reicht völlig aus (Poti üblicherweise zwischen 10 und 3 Uhr, je nach Aufnahme). Der Betrieb via Übertrager ist dem OTL Betrieb am Susvara immer unterlegen. Im OTL Betrieb geniesst man ausnahmslos ein deutliches Plus bezüglich Frequenzumfang, Feininformationen und Raumgrösse. Nur bei besonders opulenten Popaufnahmen wird durch den Übertrager eine gewisse Straffheit im Bass erzielt, die man ggf. als positiv betrachten kann. Die Unterschiede sind zwar nicht weltbewegend, aber jederzeit im Bindtest problemlos nachvollziehbar.

    Der Solaris ist jedenfalls ein Weltklassegerät!

    Ich hoffe, der Solaris wird mir über die Jahre so zuverlässig dienen, wie meine restliche, wesentliche Elektronik.

    Vorerst liebe Grüsse,

    Christof St…

    ( Eingestellt vom Admin )

    SOLARISSOLARIS

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  9. ADMIN

    hier die Meinung eines Users zum LUMINARE – DAC ….

    LuminareLuminare

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  10. Bernhard Lautenschlager

    Weihnachten im September!
    Am 29.09.kam er bei mir an, der “Solaris”. Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, aber beim Auspacken überkam mich ein Gefühl wie Weihnachten und Ostern zusammen. Toll umhüllt mit Folie, damit der Oberfläche ja nichts passiert und auch sonst hochwertig verpackt, man merkt, das das Produkt schon bei der Herstellung gehegt und gepflegt wird. Welch ein Unterschied zu einer Lieferung eines anderen Herstellers zwei Wochen zuvor, bei dem eine alte Verpackung zum Einsatz kam und ein ziemlich ramponiertes Paket bei mir ankam.
    Es war ein Vergnügen, den “Solaris” erst mal zu betrachten und sich dann in aller Ruhe und mit viel Zeit ans Anschließen zu machen. Schließlich der Moment des Einschaltens! …
    Der Rest des Tages/Abends war pures Hörvergnügen. Meine Anlage ist ja schon sehr, sehr hochwertig (Utopia-Kopfhörer, Manger-Laufsprecher, Lyngdorf-Verstärker, Bauer-Plattenspieler, alles edle Teile inclusive der Kabel und Stromversorgungen), aber was dann meine Hör-Sinne streifte, das war schon enorm. Und der Klang wurde von Stunde zu Stunde besser, je mehr sich das Gerät einspielte und der “Solaris” sich zu Hause fühlte, egal ob über Kopfhörer oder Lautsprecher. Eine große breite und tiefe Bühne, jedes Instrument eines Sinfonie-Orchesters sofort ortbar, keine schrillen Höhen und keine wabernden Tieftöne. Fast alles wie im Konzertsaal oder im kleinen Raum, in dem der Liedermacher am Liebsten spielt.
    Kurz und gut: Der “Solaris” ist eines der besten Stücke, das mir in den letzten Jahren vor die Ohren gekommen ist. Man kann ihn aber nur empfehlen, wenn man bereit ist sich mit Zeit und Muße seiner Lieblingsmusik hinzugeben. Für die tägliche Hektik ist er nicht geschaffen, da dann lieber ein kreischender Schlafzimmerwecker. Lässt man sich aber auf die Hörfreuden des Lebens ein, dann muss es schon ein “Solaris” sein!

    SOLARISSOLARIS

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