RKV 2

Beschreibung

1982 bis 2020

eine einzigartige Geschichte, die so alt ist wie HiFi selbst und die hier ihren Anfang nahm - bei der STEREOPLAY 1982:

Zum Hörtest steckte der Dynamp am ,,Line"-Ausgang des Referenz-Vorverstärkers Onkyo P-3090. Als Kopfhörer diente der dynamische DT 880 Studio von Beyer (Test stereoplay 5/1982), den die Tester abwechselnd am Onkyo und am Dynamp betrieben. Es waren nur wenige Hördurchgänge mit unterschiedlichem Musikprogramm notwendig, um festzustellen, daß es gravierenden Unterschiede gab. Der Audio Valve reproduzierte über Kopfhörer alles, was in den Rillen steckte, sauber und natürlich. Untadelig und volle Kraft brachte er dynamische Passagen oder auch getragene Stellen. Solostimmen wie komplexe Orchester kamen über die Kopfhörer in brillanter Darbietung ohne jede Verfärbung.  Gerald 0. Dick,   Stereoplay 9/1982

 

::: OTL Kopfhörerverstärker der Superlative für dyn. Kopfhörer mit 100 - 2000 Ohm :::

der älteste und erfolgreichste Highend Röhren - Röhrenkopfhörerverstärker der Welt ...

Der bisher in unserer Produktpalette mit Abstand erfolgreichste Röhrenverstärker, ist der 1982 entwickelte und in den Vertrieb aufgenommene RKV, was soviel heißt wie, RÖHRENKOPFHÖRERVERSTÄRKER. Traditionelle Röhrentechnik wurde hier über Bord geworfen und mit völlig unortodoxen Lösungswegen ein Konzept geschaffen, was bislang im Verstärkerbau einmalig geblieben ist. Aber auch auf modernste Halbleitertechnik wurde nicht verzichtet und so entstand ein Produkt, in welchem sich 40 Jahre Elektronik widerspiegeln. Das dt. Patentamt hat diese Idee 1984 unter der Nummer DE 3200 51 geschützt. Warum so könnte der Leser fragen - Kopfhörer verstärker ? Genügt da nicht mein Ausgang am Reseiver? Die Antwort lautet ganz einfach Nein. Gute dyn. Hörer benötigen für hohe Dynamiksprünge - wie sie z.B. von CD Playern kommen - aufgrung ihrer hohen Impedanz Spannungspegel, die weitaus höher sind als die Versorgungsspannung von Transistorverstärkern, die dafür evtl in Frage kommen wüeden. Dies gilt auch für HI-FI Anlagen. Hohe Pegel zu bringen war also eine Bedingung die der Verstärker erfüllen sollte. Darüber hinaus galt es Kurzschlußfestigkeit und ausgezeichnete techn. Daten zu erzielen, unter der besonderen Note des Röhrenklanges. Alle diese Eigenschaften besitzt das vorliegende Konzept.

Trotz Röhrenverstärker wollte man natürlich auf einen Übertrager verzichten. Wegen der Anpassung an hohe Abschlußimpedanzen bot sich das Konzept des OTL Prinzip`s an. Am klassischen Beispiel der sog. "eisenlosen Endstufe"  orientiert sich nun dieses Konzept und wurde unter Zuhilfenahme von Halbleitertechnik zu einer gelungenen Symbiose der Elektrophysik der letzten 60 Jahre. Auch alle negativen - die Röhre umgebenden  - Eigenschaften wie da waren, Alterung der Röhren, Toleranzen, Brummen, um einige aufgezählt zu haben, galt es zu eliminieren. Die im RKV befindliche Elektronik kann dies mit Bravour. Mit Hilfe eines qualitativ hochwertigen Op-Amp im Signalweg konnte ein Servokreis geschaffen werden, der alle o.a. neg. Eigenschaften ausregelt. Das geht sogar soweit, das der Arbeitspunkt unabhangig von Röhrenalterung autom. stabilisiert wird, sodas auch altgediente Röhren gut den Dienst weiter versehen, vorausgesetzt - sie sind funktionsfähig. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß durch diesen autom. Regelkreis selbst bei Verschleiß der Teile, keine Qualitatseinbuße in der Musikalität in Kauf genommen werden muß.In der Beurteilung des Klanges ist besonders die hohe Dynamik des Verstärkers hervorzuheben und der eben für Röhrenverstärker charakteristische Klang. Die Bässe kommen straff und gewaltig, die Mitten sind luftig und von einer sehr lebendigen Durchsichtigkeit, und im Hochtonbereich zeichnet eine sehr gute Auflösung verbunden mit transparenter Räumlichkeit. Am Markt befindliche Produkte, die da meinen, mit entweder kleiner Batteriespannung oder aber 40mWatt Ausgangsleistung Ihren Kopfhörer zu infernalischen Höchstleistungen treiben zu können, versagen hier einfach. Kostspielige Kopfhörer wie z.B. von GRADO oder AKG verlangen nach Leistung und da ist der RKV nun mal die einzige vernüftige Treiberquelle. Diese Eigenschaften besitzt derVerstärker natürlich auch bei seiner Verwendung als Linearverstärker in anderem Einsatz. Im übrigen treibt der Verstärker Impedanzen ab 50 - 2000 Ohm, womit der Anschluß auch mehrerer Hörer, solange die Gesamtimpedanz nicht zu niedrig wird, möglich ist. (Text: Lemgo, den 1982)

Diese Eigenschaften besitzt der Verstärker natürlich auch bei seiner Verwendung als Vorverstärker für Endstufen. In diesem Fall würde die Ausgangsspannung des RKV auf den 10 ten Teil reduziert und auf ein weiters Paar Cinchbuchsen der Geräterückseite gelegt. Das wäre dann schon der zweite Einsatzfall dieses Verstärkers. 

Aber damit nicht genug - es gibt noch einen dritten Fall. Die Leistung des Verstärkers von fast 2 * 3 Watt ist auch geeignet um Lautsprecher zu treiben. Dazu bedienen wir uns des sog. "VERTO", der die Ausgangsinmedanz des RKV auf die der Größe von Lautsprechern reduziert, oder aber für STAX Kopfhörer herauf transformiert. Im Grunde also hochwertige Übertrager, welche die Ausgangsspannung unter bzw. übersetzten. Mit Lautsprechern ab 93 dB ist damit richtig Musik zu machen.  

Wer Diagramme lesen und deuten kann, weiss warum das Prinzp des RKV bis heute seines Gleichen sucht ...