Luminare

Luminare

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(20 Kundenrezensionen)

Der Audio Valve Luminare ist aktuell schlicht einer der  besten DAC/Kopfhörerverstärker der Welt. ( Dr. M. Mertens )

 

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Beschreibung

die “eierlegende Wollmilchsau” der Kopfhörer Szene

Jetzt ab 2020 auch mit 3 Stufen PRE GAIN Schalter für beste Anpassung

die Front schaut dann so aus ….

 

 

 

hier gehts zum ORIGINAL PDF der STEREO – Ausgabe 11/19 druckfrisch mit freundlicher Genehmigung des Verlages …

 

für den test bitte klicken ...

für den Test bitte Bild klicken …

ZITATE: August 2019 – “Ich habe nun übrigens eine neue Kopfhörerfavoriten – Kombi: Luminare und Mysphere 3.2… im OTL Modus betrieben. Feinauflösung à la SR-009 und dynamische Fähigkeiten im Grund- und Mittelton à la Meze Empyrean – sagenhaft …

 

 

Luminare ist bei Mark von MINIKLANGWUNDER Referenz für all seine Kopfhörer Test`s,
die Seite muss man unbedingt besuchen um zu wissen, was an Luminare perfekt spielt.
Hier das Beispiel Luminare am VOCE ( auf den Link klicken )

 

“The best is the enemy of the good … ” Die Geschichte Luminare`s

Ich weiss eigentlich nicht, warum ich nicht schon vor vielen Jahren dieses Projekt voran getrieben habe. Ich denke ich war mit einer anderer Entwicklungen beschäftigt und auch so “trivialen Sachen” wie zum Beispiel Geld verdienen. Vielleicht ist mir aber einfach  nur entgangen, dass Kopfhörer und deren Verstärker seit Jahren einen großen Hipe erleben. Wie dem auch sei, Anfang des Jahres 2014 ergab sich im Gespräch mit Kollegen, dass ich doch einige Produkte in meinen Programm hätte, die geradezu hervorragend geeignet schienen ( RKV2 von 1980 ), sich mit den Anforderungen des Kopfhörer – Marktes auseinander zu setzen.  Gesagt – getan. Zunächst widerfuhr der IMPEDANCER eine technische Überarbeitung, dies erweitere das Anwendungsspektrum für den RKV Mark 2 erheblich, zumal eine Buchse für STAX Kopfhörer intergiert wurde.

 

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Die Bias – Spannung wurde aus der Signal – Spannung gewonnen, sodass auch keine externe Netzversorgung erforderich wurde. VERTO war geboren und VERTO legte den Grundstein für alle weiteren Überlegungen zu diesem Thema, die im darauf folgenden Zeitraum im Produkt mit dem Namen LUMINARE gipfelten. Ich kann mich eigentlich an dieser Stelle nur dafür entschuldigen, dass ich eine so “fundamental wichtige Entwicklung” im Kopfhörer Sektor so spät begonnen habe ( verpennt habe ) und damit dem Publikum ein möglicherweise wegweisendes Produkt vorenthalten habe. Viele von Ihnen haben ihr Geld nun evtl. schlecht investiert weil es nichts anderes am Markt gab – dass tut mir wirklich leid.Aber nun zurück zu Luminare. Mir schien als Basis für ein solches Projekt die OTL Schaltung aus dem RKV  geradezu genial. Zum einen hatte sie sich schon über jahrzehnte im Markt stabil behauptet und zum anderen besaß sie Eigenschaften, die sich gerade beim Luminare als äusserst effizient und wirklungsvoll erweisen sollten. Da wären zum Beispiel der überragende Dämpfungsfaktor, der niedrige Innenwiderstand, die hohe Bandbreite und nicht zuletzt der niedrige Klirrfaktor, der den RKV schon immer besonders auszeichnete.

 

 

Die Leser Berichte zu LUMINARE sind inzwischen so umfangreich geworden und überall im Netz nachzulesen, dass ich mir hier an dieser Stelle Beschreibungen zum Klang spare – das können die User viel besser. Es gibt viele Forenbeiträge – deutsche und englische – und auch auf unserer eigenen Seite hier unter BEWERTUNGEN, findet man zahlreiche Arikel, die den Klang – Zauber von Luminare beschreiben.

 

Nun ging es im Prinzip “nur” noch darum, einen Übertrager so in das OTL Prinzip zu intergieren, dass sich all diese Vorzüge möglichst auch mit Übertrager noch aufrecht erhalten lassen. Der Vorteil, einen Übertrager an eine OTL Schaltung zu koppeln ist der, dass die Rückwirkungen und Einflussnahmen auf die Schaltung selbst ( egal ob kopfhörer oder Übertrager ) erheblich geringer werden. Und dies bringt einen Vorsprung an Präsenz in der Musik, den Hörer sehr schnell schätzen werden.Alles andere an diesem Projekt war dann für mich nur noch “Routine”. Eine neue Leiterplatte entwickeln – und da bin ich ja nun wirklich Profi, die Schaltung entsprechend erweitern unter der konsequenten Berücksichtigung aller elektro – physikalischen Grundlagen und meiner über 50 jahre langen Erfahrung zu diesem Thema. Und meine lieben Freunde, ich bin mit meiner Arbeit mehr als zufrieden, ich hoffe .Ihr seit es auch.

 

 

 

LOW IMPEDANCE mode: – test load 32 Ohm:
( max: 4,5 watt power output / ch.  )


1 Khz   – 0,1 watt – 0,06 %
1 Khz   –    1 watt – 0,15 %
1 Khz   – 4,5 watt – 1 %


10 Khz – 0,1 watt – 0,06 %
10 Khz – 1 watt – 0,15 %

bandwide: 15 – 100.000 Hz
damping: 15


min.: load 3 ohm  ( 3 watt / 0,33 watt – 0,15% )

OTL mode: test load 220 Ohm.
( max: 8,5 watt power output / ch.  )


1 Khz   –    0,1 watt – 0,015 %
1 Khz   –    1 watt – 0,08 %
1 Khz   –    8 watt – 1 %


10 Khz – 0,1 watt – 0,08 %
10 Khz – 0,5 watt – 0,1 %

bandwide: 12 – 150.000 Hz
damping: 600
gain: 32 dB

max. load 2000 ohms – minimum: 50 ohms


tested example:
1200 Ohm load: 5.5 Watt max:

New Audeze “Prototype-Z”

STAX mode: ( auto gain control )


bandwide: 15 – 150.000 Hz
bias: 300 + 580 VDC
Vrms: max: 600 VAC
gain: 34,5 dB +15,5dB am Übertrager +10 db GAIN Schalter, in der Summe: 60dB

 

Ergänzungen zum Luminare zum Abspielen von HIGHRES  Files …

AudioValve bietet einen hauseigenen DAC an, der von Manfred Penning entwickelt wurde. Die Beschreibung dazu finden Sie unter PRODUKTE / DAC. Für all diejenigen, die Ihre HIGHRES Files nicht über unseren DAC abspielen möchten, bietet nun AudioQuest eine preiswerte Möglichkeit mit dem “DRAGONFLY” an. Dieser USB – DAC kann mit Hilfe eines Adapter – Kabels auch an eine Iphone angeschlossen werden  und wer dann noch ein TIDAL Abo besitzt – welches inzwischen auch MQA Masterquality Files abspielt – hört wirklich Musik auf höchstem Niveau auch für kleines Geld.Also, den DragonFly einerseits über das Adapter Kabel ans Handy, die andere Seite über 3,5 mm Klinke in den Analog Eingang des Luminare und das gesamte Potential Ihres Luminare geniesen.

 

This LED indicates when the bias voltage built up for the Stax headphones and stable

 

 

If you turn on the amplifier, reducing the volume and wait until this red LED goes off. As long as this red LED seems, all outputs of the amplifier is short-circuited and thus protect the headphones. This is always the case when the amplifier on and off switches.

 

The transformer was installed outside of the amplifier. This has the advantage on that the heat of the power transformer remains from the device and, second, that no stray magnetic fields cross the transformer or the circuit board and modulate. In addition, the transformer was covered with a layer of transformer sheet and thus absorbs stray magnetic fields. Then the transformer with a 2-component potting shed was in a metal cup.

 

 

specs

LOW IMPEDANCE mode: – test load 32 Ohm:
( max: 4,5 watt power output / ch.  )


1 Khz   – 0,1 watt – 0,06 %
1 Khz   –    1 watt – 0,15 %
1 Khz   – 4,5 watt – 1 %

10 Khz – 0,1 watt – 0,06 %
10 Khz – 1 watt – 0,15 %

bandwide: 15 – 100.000 Hz
damping: 15

min.: load 3 ohm  ( 3 watt / 0,33 watt – 0,15% )

OTL mode: test load 220 Ohm.
( max: 3,5 watt power output / ch.  )


1 Khz   – 0,1 watt – 0,015 %
1 Khz   –    1 watt – 0,08 %
1 Khz   – 3,3 watt – 1 %

10 Khz – 0,1 watt – 0,08 %
10 Khz – 0,5 watt – 0,1 %

bandwide: 12 – 150.000 Hz
damping: 600
gain: 32 dB

max. load 2000 ohms


tested example:
1200 Ohm load: 5.5 Watt max:

New Audeze “Prototype-Z”

STAX mode: ( auto gain control )


bandwide: 15 – 150.000 Hz
bias: 300 + 580 VDC
Vpp: max: 1700 VAC
gain: 34,5 dB + 15,5 dB = 50dB

award

Hifi reviews

Test – STEREO – Ausgabe 11 / 2019 von Michael Lang

bitte auf Bild klicken ..


Test bei MINIKLANGWUNDER – Mark Lütkefend

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Einzeltest: AudioValve Luminare

Der Einfachalleskönner

Wenn es um die besten DAC/Kopfhörerverstärker der Welt geht, wird die Luft dünn.  Dann fallen einem vielleicht ein Dutzend Geräte ein. Seit diesem Jahr können Sie die Liste  erweitern – seit AudioValve den Luminare mit  USB-DAC Boatd vorgestellt hat.

Der in der EAR IN 2-3/2015 vorgestellte AudioValve RKV Mk III gehört zu der Handvoll Kopfhörerverstärker, die für mich zur absoluten Weltspitzenklasse gehören. Der Luminare stellt die neueste Evolutionsstufe der Kopfhörerverstärker aus der Kasseler Manufaktur dar. Und – ich falle jetzt gleich mit der Tür ins Haus – in der hier vorgestellten Ausbaustufe mit eingebautem USB-DAC kostet das Gerät 4.200 Euro. Überlegen Sie sich also gut, ob Sie diesen Test weiter lesen oder ob Sie sich gar den Luminare einmal selber anhören …

Ausstattung

Die Verstärkerschaltung beruht auf der von Entwickler Helmut Becker bevorzugten Röhrenschaltung, die auch schon im RKV Mk III zum Einsatz gekommen ist und die verschiedene Betriebsmodi erlaubt. Sie ist für einen Kopfhörerverstärker immens leistungsstark. Je nach Betriebsart leistet der Luminare 4 bis 5 Watt. Auf der Front finden sich Anschlüsse für so gut wie alles, was es an Kopfhörern gibt. Das beginnt mit zwei Kombi-Buchsen, die entweder einen 6,3-mm-Stereo-Klinkenstecker oder einen 3-Pol-XLR-Stecker aufnehmen. Hier können bis zu zwei Kopfhörer asymmetrisch mit den üblichen Klinkensteckern oder alternativ ein Kopfhörer symmetrisch über zwei XLR-Stecker angeschlossen werden. Auch eine für den symmetrischen Anschluss von Kopfhörern häufiger verwendete 4-Pol Buchse findet sich auf der Front. Darüber hinaus ist Helmut Becker endlich den vielen Stax-Fans entgegengekommen. Die konnten ihre Kopfhörer am RKV Mk III nur mithilfe des Zusatzgerätes Verto betreiben, das die Bias-Spannung und die hohen Signalspannungen lieferte, die zum Betrieb elektrostatischer Kopfhörer notwendig sind. Beim Luminare hat man diese Option gleich eingebaut, so dass die Front auch eine Stax-6-Pol-Buchse für Stax- Standard- und -Pro-Kopfhörer „ziert“. Insgesamt kann man am Luminare damit so gut wie jeden halbwegs gängigen Kopfhörer betreiben. Auf der Rückseite gibt es zwei Eingänge, zwischen denen auf der Front umgeschaltet werden kann. Eingang 1 kann asymmetrisch via Cinch oder symmetrisch via XLR belegt werden. Das zweite Paar Cinchbuchsen neben Eingang 1 ist ein Signalausgang, der das vorverstärkte und lautstärkegeregelte Signal ausgibt – der Luminare kann also auch als Vorverstärker (und als DAC) eingesetzt werden. Eingang 2 bietet einfach zwei parallelgeschaltete Cinchbuchsenpaare, so dass man das Eingangssignal einfach durchschleifen kann. Optional kann der Luminare wie unser Testgerät mit einem DAC-Board ausgerüstet werden. Das ist natürlich keine Lösung von der Stange, sondern eine eigens für den Einsatz im Luminare entwickelte Platine, die als Wandler auf einen entsprechend programmierten XMOS-Chip setzt, der digitale PCM-Daten bis 24 Bit/384 kHz und DSD bis DSD128 verarbeitet. Eingang 2 schaltet automatisch von analog auf USB um, sobald am USB-Anschluss ein digitales Signal anliegt. Der zweite analoge Anschluss bleibt also erhalten.

Klang

Unter den drei Betriebsmodi der Luminare-Verstärkerschaltung ist der OTLModus bei normalen Kopfhörern klar zu bevorzugen. Diese Betriebsart eignet sich für Kopfhörer mit einer Impedanz von über 50 Ohm – hier gilt: je mehr, desto besser. Und was der Luminare hier an Musik entfacht, ist atemberaubend. Gängige Kriterien kann man kaum anführen. Dass Tonalität, Dynamik, Timing, Auflösung und was auch sonst immer zur Beurteilung herangezogen wird, schlicht perfekt sind, dürfte sich von selbst verstehen. Hier geht es eher um die schwer zu fassenden Aspekte, die einen Musik einfach erleben lassen, einem unter die Haut gehen, Gänsehaut machen, einen auflachen oder weinen lassen und die zu beschreiben wir HiFi-Schreiberlinge uns so abmühen. Und dieses schwer Fassbare, Komplexe und doch so Einfache von Musik bringt der Luminare so klar, selbstverständlich und souverän rüber, wie ich es wirklich selten erlebt habe. Das gilt übrigens genauso für den Stax-Anschluss in Zusammenspiel mit den entsprechenden Kopfhörern, die der Luminare in klangliche in Bereiche führt, von denen die Stax eigenen Verstärker nur träumen können.

Im Übertrage-Modus, der sich auch für den Betrieb von niederimpedanten Kopfhörern bis herunter zu 3 Ohm eignet, geht ein Wenig von dem Zauber des OTL Betriebs verloren, allerdings bewegen wir uns hier immer noch auf einem Niveau, das nur wenige andere Kopfhörerverstärker erreichen. Der DAC macht jederzeit den Eindruck, dass er die Talente des Verstärkers ausreizt, was in dieser Kombi schlicht ein spitzenmäßiges Zeugnis für die Digital-Sektion ist.

Fazit

Der Audio Valve Luminare ist aktuell schlicht einer der  besten DAC/Kopfhörerverstärker der Welt.

Test von Dr. Mertens Brieden Verlag


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Forum

OEF Otwin Mass

 

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OEF

Otwin Mass schrieb seinerzeit im OEF …


20 Bewertungen für Luminare

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  1. Helmut Becker

    Helmut Becker (Shopbetreiber)

    Hallo Herr Becker,

    der Luminare 2015 – Nummer 038 – spielt nun bei mir seit 10 Tagen im Vergleich zum FEILIKS AUDIO EUFORIA. Als Kopfhörer kam ein ATH-ATX 5000 zum Einsatz. Die Frage, ob der Luminare 2015 im OTL Betrieb eine Alternative darstellt, war relativ schnell unstrittig.

    Bei der Abgabe eines Klangurteils verunsichern in den ersten Tagen “alte Hörgewohnheiten” und der “Reiz des Neuen”. Nun bin ich mir relativ sicher, dass meine Ohr/Hirnkombination bei einer fiktiv geforderten Zwangsentscheidung den Luminare 2015 “schweren Herzen’s” vorziehen würde.

    Luminare’s mehr PS nebst Hubraum beherrschen den ATH-ATX 5000 um das entscheidende Jota besser. Rolls Royce beantwortet die Frage nach der Leistung mit einem knappen “ausreichend”.
    Dieses “ausreichend” darf der Luminare ebenfalls für sich beanspruchen. Die im direkten Vergleich “intimere” Darstellung des FEILIKS AUDIO EUFORIA hat nunmehr für meine Ohr/Hirnkombination die Rolle des zweiten Siegers übernommen.

    Zugegeben, diese Einschätzung ist ab und zu von der Tagesform abhängig. Haptisch erinnert mich der Luminare an einen S&R Emitter oder auch umgekehrt. Beide Gerätschaften haben im Jahre 1980 in ihren “Urfassungen” das Licht der Welt erblickt.

    Perfekte Formgebung bringt ein optisches Alleinstellungsmerkmal. Zum technischen Alleinstellungsmerkmal gehört auch die Kraft und Möglichkeit des Luminare wirklich jeden Kopfhörer vernaschen zu können. Dem Grunde nach eine Anschaffung fürs Leben.

    Beste Grüsse
    Horst H.

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  2. Helmut Becker

    Helmut Becker (Shopbetreiber)

    Hallo Herr Becker,

    jetzt habe ich es endlich mal geschafft meine Erfahrungen mit dem Luminare zu beschreiben.

    Der Luminare ist im Mai bei mir eingezogen. Es handelt sich um ein Gerät aus den Second Hand-Angeboten von Audio Valve auf Basis des 2016er Modells. Herr Becker bot mir an, den Luminare auf dem aktuellen Stand mit dem 3-stufigen GAIN-Schalter und einem neuen Röhrensatz zu liefern. Diesem Angebot konnte ich nicht widerstehen, auch wenn zu diesem Zeitpunkt eine derartige Investition in das Thema Kopfhörer gar nicht geplant war.

    Ich habe erst dieses Jahr mit dem Hören über Kopfhörer zu Hause begonnen. In der Vergangenheit waren Kopfhörer meine Begleiter für soliden Musikgenuss unterwegs. Der Luminare ersetzt bei mir einen Burson Soloist SL Mk 2. Der erste Hörer für zu Hause war ein Quad ERA-1 der bereits mit dem Burson sehr gut harmonierte und am Luminare noch einmal ein wenig geschmeidiger und räumlich offener spielte. Hier war auch die neue GAIN-Stufe zum Absenken eine interessante Option, da sich über diese auch der ERA grundsätzlich im OTL-Mode betreiben lässt, der für mich in Hinblick auf die Geschlossenheit des Klangbildes einen Vorteil gegenüber dem Low Impedance Mode besitzt, der mich immer wieder zum OTL-Mode streben lässt.

    Den größeren Unterschied konnte ich jedoch bei meinem Hifiman Arya feststellen, er konnte sich am Burson in vielen Aspekten nicht deutlich vom ERA absetzen und ich war schon ein wenig überrascht ob des geringen Unterschieds. Es war aber auch deutlich, dass für den Arya der Burson sehr weit aufgedreht werden musste und ich war mir nicht sicher, ob hier nicht Potenzial verschenkt wird. Wie so oft in der Welt des HiFi löst das eine das andere aus. So führte die Suche nach einem „kleinen“ Verstärker-Upgrade letztendlich dann zum Luminare.

    Mit dem Luminare sind die Unterschiede dann auch deutlich. Der Arya spielt luftiger, schneller und trotzdem im Ganzen harmonischer. Ich kann stundenlang fasziniert Musik hören, die mir über Lautsprecher sehr vertraut ist, und entdecke immer wieder neue Details ohne dabei besonders konzentriert darauf zu achten. Diese Kombination zeigt mir die Möglichkeiten und überaus spannenden Facetten des Kopfhörer-Hörens für mich beeindruckend auf und ich kann momentan nicht.sagen, dass sich aus klanglichen Aspekten der Wunsch nach einem Update selbst am fernsten Horizont andeuten könnte.

    Aber…. da gibt es ja auch noch den Anschluss für die Elektrostaten und von der Begeisterung über die Kombination Luminare / Arya getrieben wurde meine Neugier geweckt, auch mal zu hören, wie sich diese Variante Kopfhörer unterscheiden würde… schließlich ist dies ja ein Merkmal des Luminare auch diese Option zu eröffnen ohne ein neues Gerät kaufen zu müssen. Gesagt, getan…wurde noch schnell ein gebrauchter Stax SR 507 erworben. Hier entdecke ich mit dem Luminare noch einmal feinere Details, die mir besonders beim Hören von klassischer Musik positiv auffallen. Auch wenn in Summe der Arya für mich am Luminare die Nase vorne hat.

    Es ist ja so oft das Verhängnis der Flexibilität. Das Wissen um die Möglichkeiten führt dann doch schneller als man denkt zum Ausloten der selbigen.

    Aber so ganz nebenbei konnte ich auch nicht der Versuchung widerstehen, den Luminare auch mal als Vorverstärker für meine Aktiv-Lautsprecher zu probieren. Auch dieser Versuch hat bei mir zu einer positiven Veränderung geführt die ich darauf zurückführe, dass die Klangsignatur, die mir mit den Kopfhörern so gut gefällt sich in Teilen auf die Wiedergabe über die Lautsprecher überträgt. Entscheidend ist für mich insbesondere eine für mich stimmigere Abbildung von akustischen Instrumenten und diese harmonische Geschlossenheit des Klangbildes, die für mich ein entspannteres Hören bietet ohne auf Details gegenüber vorher zu verzichten.

    Der Luminare ist für mich ein faszinierendes Werkzeug um die Welt der Kopfhörer zu erkunden. Er ist für mich als Laie sehr überzeugend verarbeitet und somit auch in der Benutzung eine Freude. Als Kopfhörerverstärker stellt er mich so wohl klanglich als auch funktional umfassend zufrieden. Die überzeugende Vorstellung als Vorverstärker ist für mich die Sahnehaube oben drauf. Ich bin durchaus versucht, mich auch noch mit der DAC-Option zu beschäftigen um herauszufinden, ob dies dann die Kirsche ganz oben sein könnte.

    Vielen Dank für diese wunderbare Stück Technik, was mir das Gefühl gibt, einen Wegbegleiter für sehr lange Zeit gefunden zu haben, der mich für das Kopfhörer hören überaus begeistert.

    Mit besten Grüßen aus Frankfurt, L.

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  3. Helmut Becker

    Helmut Becker (Shopbetreiber)

    Vom “Mentalist” aus den OEF: Mein Weg zum entspannten Musikgenuss, ich denke mal da werden sich so etliche Musik und HiFi Enthusiasten mit ihren Werdegängen auch daran erinnern, führte von sehr großen Familien Inkompatiblen Lautsprechersystemen mit teuren Verstärkern und Plattenspielern nebst Allerlei Zubehör, zum Kopfhörer.
    Ich stand als KH Newbie vor einer unübersichtlichen Produktpalette und begann mich auch hier im Forum zu informieren.
    Im laufe der Zeit schärfte sich mein Anforderungsprofil, welches da wäre: Gute Durchhörbarkeit im Bereich “Klassik”, Spaß mit Riesling und Youtube am PC und Entspannung im Garten auch wenn der Nachbar wieder lärmt.
    Da ich mich ja reduzieren wollte kam für diese (bis auf den Garten Einsatz) Anforderung nur ein Kombigerät infrage welche alle meine Kopfhörer problemlos antreiben konnte.
    Dieses Gerät habe ich nun im Audiovalve Luminare gefunden.
    Er treibt meinen Stax Sr L 700mk2 sehr souverän und unangestrengt an. Meine beiden Spaßkopfhörer Quad ERA1 und den Focal Elegia sowieso.
    Ich bin persönlich der Meinung besser geht immer, aber wenn das Preis / Leistungsverhältnis auch eine Rolle spielt, ist man hier mit dieser Kombination schon weit an der Sonne.
    Habe die Ehre

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  4. Helmut Becker

    Helmut Becker (Shopbetreiber)

    Hallo Herr Becker,

    ich möchte mich gerne bei Ihnen für das wunderbare Stück “Technik” bedanken.
    Von frühester Jugend bin ich an sehr an Musik interessiert und im Laufe der Zeit mit unterschiedlichsten Wiedergabe Ketten unterwegs gewesen.
    Nun bin ich, auch bedingt durch den “Womens Acceptance Factor” auf den Kopfhörer gekommen.
    Durch den Luminare werden alle limitierenden Faktoren aufgehoben. Insbesondere möchte ich die hervorragende räumliche Wiedergabe hervorheben.
    Das hat mich schon sehr beeindruckt! Sogar meine Frau, die den Eskapaden stets sehr kritisch gegenüber steht, verblieb deutlich länger am Hörplatz.
    Ich hatte schon Sorge das mein Platz okkupiert wird. Ein klares positives Statement aus ihrem Munde! WOW –
    Gibt es nur in Ausnahmefällen nach einem Konzertbesuch! – Gruss Mentalist

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  5. Bernd Schaepe

    Hallo Liebe Genießer der feinen Klangs
    Heute muss ich hier an der richtigen Stelle mal ein paar Worte über meinen vor ca 1,5 Jahre erworbenen Luminare loswerden .
    Es ist eigentlich nicht meine Art große Texte zu verfassen da ich mich lieber etwas im Hintergrund halte und es bevorzuge viel von anderen lesen .
    Aber hier komme ich nicht daran vorbei da ich durch Herrn Becker und seinem Luminare eine lange Suche für mich für beendet erklären kann .
    Aber von Anfang an .
    Eigentlich bin ich zum Hobby Kopfhörer durch meine Frau genötigt worden . Da sie sehr Lautstärke empfindlich ist begann meine Reise durch die
    Kopfhörer Welt . Kopfhörer war vorher für mich Kopfhörer , war Kopfhörer und Kopfhörer . Was sich da allerdings für Welten auftun würden hätte ich mir nicht
    träumen lassen . Angefangen hat die Reise mit einem AKG Q 701 und Sennheiser HD 600 . Durch lesen der dementsprechenden Lektüre kam ich natürlich schnell auf das Thema Kopfhörerverstärker . Nach einem HD 650 und DT 990 begann ich parallel einige KHV zu erwerben . Darunter waren Anfangs sicherlich auch ein paar kleine
    Chinesische aber es ging auch da recht schnell vorwärts . Bei meinem HD700 und T1 gesellten sich dann schon etwas größere KHV dazu von zb Bayerdanymic der A20 und auch einen little dot mk4 se . Ein Brocksieper ermax pro und audio gd . Auch ein violectric KHV sowie eine Aria von Herrn Meier nannte ich mein Eigen . Zum Schluß standen hier bei mir insgesamt 8 KHV’s und 12 Kopfhörer . Dann begann langsam meine STAX Zeit . Ich hatte den SR404 und ein 006T Verstärker bei mir . Alle taten ihre Arbeit gut und ich war eigentlich zufrieden . Durch dauerndes kaufen und verkaufen und durch kennen lernen von ein paar sehr netten und in unserem Hobby -Kopfhörer- sehr bekannten Leuten lernte ich das da noch eine ganze Menge mehr geht . Bei einem HD800 ging meine Reise weiter . Und siehe da , da ging wirklich noch einiges . Dann habe ich von Herrn Becker und seinem Luminra im Forum gelesen . Ich dachte mir das wäre genau was für mich . Alle Anschlüsse für meine Kopfhörer dabei . Und was sich da für Platz ergeben würde . Inzwischen hatte sich noch ein K812 zu meinen KH dazu gesellt .
    Aber ein Luminare war für mich immer aus einer etwas anderen Welt . Auch weil sooo teuer . Bei näherer Betrachtung kam ich allerdings zu dem Schluß das es nicht stimmte . Ich hatte bis dato schon viel mehr für KHV’s ausgegeben . Ein sehr netter Bekannter hat mir also einen Audiovalve Luminare vermittelt und ich habe mich von einigen meiner KHV’s und KH getrennt . Ich weiß noch das ich ganz schön aufgeregt war als er bei mir eingetroffen ist . Ich habe ihn behandelt wie ein rohes Ei . Natürlich nur mit Handschuhen berührt habe ich meinem Luminare in mein Spider Rack intergriert . Hatte ja jetzt eine Menge Platz 😉 . Ich habe meinen Lumi , wie ich ihn liebevoll nenne , einen ganzen Tag zum aklimatisieren stehen lassen , was mir allerdings sehr schwer viel . Dann am Abend des darauffolgenden Tages war es dann soweit . Nach dem anschließen über XLR an meinen DAC ging meine Musik Reise nochmal richtig nach vorn . Als erstes war mein HD 800 dran . Was war bitte das !!!! Alles was mich an diesem Kopfhörer bis dahin eh schon begeistert hat ging noch einen riesen Schritt weiter nach vorn . Diese Bühne , der Raum gewannen enorm dazu . Mein HD 800 hatte plötzlich einen richtig guten tiefen klaren Bass . Er bekam insgesamt mehr Druck und Präsenz . Ich dachte ich habe einen neuen HD 800 . Das hat mich echt beeindruckt .
    Dann war meine SR 404 an der Reihe . Wie schon erwähnt vorher betrieben am 006t KHV der sicher kein schlechter ist . bzw war . Das was mein Lumi aus dem SR 404 zauberte war der Wahnsinn . So hatte ich den 404er noch nie gehört am 006t . Auch er hatte wie durch Zaubehand plötzlich an Druck und Bass enorm zugelegt . Und er hatte plötzlich etwas was ich immer etwas vermisst habe am SR404 . Wärme ! Er war elektrostatisch typisch sehr genau und sezierend aber großer Tiefgang und Wärme fehlte
    immer etwas . Am Luminare fehlte nichts . Es war wunderbar und ich habe ihn Stundenlang nicht mehr abgesetzt und mich durch meine Musik gehört die von Rock bis Klassik reicht . kurz und gut , egal welchen meiner Hörer ich angeschlossen habe , sie haben durch den Luminare einen riesen Schritt nach vorn gemacht . Diesen Effekt habe ich bei keinem meiner Kopfhörerverstärker so krass erlebt . Herr Becker , da haben sie wirklich etwas sehr großes geschaffen . Vielen Dank dafür .
    Inzwischen durften alle meine Kopfhörerverstärker gehen und ich habe mich auch von vielen meiner Kopfhörer getrennt . Inzwischen habe ich über eine Zwischenstation beim SR L 700 kurz halt gemacht um mich dann am SR 009 zu berauschen . Natürlich immer nur am Luminare . Ein echter Traum die beiden zu genießen . Auch ein AT ADX 5000 hielt bei mir Einzug und spielt einfach nur wunderbar am Luminare . Ich bin jedenfalls überglücklich und angekommen was das Thema Kopfhörerverstärker angeht .
    Mein Luminare bleibt bei mir . Punkt ! Es gibt da sicherlich noch ein paar Boliden aus den Staaten die dann so 8 T € und mehr kosten aber ich werde an meinem luminare nicht loslassen zumal der Service den Herr Becker hier bietet einfach unschlagbar ist und seinesgleichen sucht in der Service Wüste Deutschland . Herr Becker , auch dafür meinen herzlichsten Dank . Zu guter Letzt habe ich von Herrn Renner vor kurzem einen mysphere 3.2 zum Test für ein Woche bestellt . Natürlich angetrieben am meinem Luminare im OTL Modus . Einfach nur genial . Das war noch eine ganz andere Welt . Ein paar Wochen vor dem Test Set hatte ich das Glück noch einen K1000 zu bekommen . Und auch er spielte am Luminare einfach umwerfend . Viele sagen ja der K1000 und auch der mysphere 3.2 hätten im Bass Bereich erhebliche Defizite . Also ich kann das nicht bestätigen . Beide haben einen wunderbaren Tiefton der für meinen Geschmack völlig ausreichend ist . Und ich denke das liegt mal wieder an dem Zauberkasten Luminare . Ich denke egal welchen Kopfhörer ich auch in Zukunft an meinen Luminare anschließen werde er wird alles aus ihm rausholen und mir wunderschöne Stunden bereiten . Herr Becker , da ziehe ich mal meine Kappe .

    Vielen Dank und viele Grüße

    Bernd Schaepe

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  6. Helmut Becker

    Helmut Becker (Shopbetreiber)

    Liebe Leute,

    ich will in diesem Forum meinen Erfahrung mit dem KHV Luminare (2019) mit Euch teilen. Warum?

    Ganz einfach, das Produkt ist gut und verdienst es, dass darüber gesprochen und geschrieben wird, damit vielleicht mehr Musikbegeisterte gleich zum richtigen Produkt greifen und die teure Suche abkürzen können!

    Kurz zu meiner Person und warum ich denke, dass ich eine eigene Meinung haben kann. Ich bin 55 Jahre (jung 😉 und habe gut 12-14 KHV in den letzten 10 Jahren gehabt. Immer auf der Suche nach dem Optimum, aber das kennt Ihr ja bestimmt. Über Transistor-KHV bin ich längst hinaus, auch über die soo “ge-hypten” beiden Marken der letzten Jahre, weil sie einfach nicht das Potential und die Dynamik der Röhren haben, wenn denn das richtig Röhren-Design verwendet wurde und auch die Bauteilequalität stimmt! Letztendlich habe ich für mich den OTL-Mode und Dynamische Kopfhörer mit hohem Widerstand als das Optimum gefunden. Welcher Kopfhörer? Der Sennheiser 800 oder auch der 820! Warum? Der große Audio Technika ATH-ADX 5000 ist leichter, luftiger und vielleicht feiner in den Höhen, aber das raschelnde Kabel im XLR-Modus bei Kopfbewegungen nervt total dem Fluß der Musik zu folgen. Der Beyer T1 ist gut, aber auch wieder nicht so gut. Die restlichen Beyer´s z.B. T5 u.s.w. kommen wegen ihrem geringen Ohm-Werten und den sich daraus ergebenden Nachteilen und der Gesamtkonzeption dann doch nicht in Frage. Da sind die “Audezens” dann schon “besser konstruiert”. Ich kenne den LCD-2, -3, -4, -X, MX4 und den Classic recht gut, denn ich habe mich durch alle hinweg hoch gearbeitet. Lassen wir den Classic wegen seiner zu warmen und lulligen Abstimmung weg und lassen wir auch die neueren Ausführungen ab den Jahren 2017 wegen der zu breiten, zu lieblichen, zu amerikanischen Abstimmung weg, dann bleiben m.E. nur noch die etwas älteren Modelle, der LCD-3 und LCD-4. Den LCD-3 verwende ich ab und an in Abhängigkeit von der Quelle, die den Luminare speist. ———->

    ——————-> Jetzt kommt der entscheidende Punkt zum Luminare.

    Der Luminare verstärkt genau das was er bekommt. Das ist jetzt nicht wirklich verwunderlich, oder? “If you give garbage in you will get garbage out” Wir wollten aber keinen Müll hören, sondern das was wirklich geht…. Dazu haben wie eine Laufwerks-/Wandler-Kombination mit 10 MHz-Clock getestet. Der Esoteric P-02x (beim Laufwerk wiegt allein der “Drehteller” 12 kg und das gesamte Gerät 31 Kg) gibt seine Daten mit 2 HDMI K8 Kabeln an den Esoteric L-02X (ein 36 Bit Dual Mono D/A Converter, der auch schon wieder über 30 Kg wiegt ;–) weiter, der dann den Luminare speist. Beide “Vorspieler” werden mit einer 10 MHz Referenz-Clock von Mutec getaktet und wenn wir aus dem La Rosita Mac Mini über Amarra kommen, dann läuft das Signal über eine kaskadierte Mutec-MC 3 + USB Re-Clocking-Kette, dann ebenfalls mit der 10 MHz Referenz Clock von Mutec. Strom, Netz- und Verbindungskabel sind ebenfalls auf allerbestem Niveau, ebenso wie unsere Eames Relaxer. Puh :-)))

    Mit dem Luminare können wir nicht nur sehr gute, gute, mittlere, schlechte und “ach interessant” Aufnahmen differenzieren sondern auch das Equipment das vorgeschaltet wird. Den ersteren Punkt kennen wir alle, wenn auf einmal geliebte Aufnahmen so grottig klingen, dass wir diese nicht mehr hören wollen. Der zweite Punkt, dass der Luminare eine Lupe für den vorgeschalteten CD-, SACD-Player oder die Laufwerks-/Wandler-Kombination ist, der ist neu bei KHV. Mit dem Luminare ist eine Beurteilung der vorangestellten Komponenten möglich und zwar ebenso, wie mit den Aufnahmen, die auf einmal nicht mehr so recht gefallen wollen und die schlechte Aufnahmequalität und/oder die Studiofehler offen legen.

    Jetzt kommen wir aber wieder zurück zum Kopfhörer. In unserem Fall passt der LCD-3 eben besser, weil die japanischen high end Geräte eben anders abgestimmt werden als die europäischen (für uns noch am “besten klingenden”) oder gar die wärmeren amerikanischen, sprich die Esoteric Laufwerks-/Wandler-Kombination ist ähnlich dem Audio Technika sehr luftig und fein zeichnend, aber eben weniger dynamisch und weniger livehaftig ausgelegt. ((Exkurs zu Lautsprechern: Der Vergleich von Klipsch (Hörnern) und JBL (Synthesis) Studioequipment past hier wie die Faust aufs Auge. Der amerikanische Hersteller stimmt weicher, wärmer und gröber, impulsiver ab, der japanische Hersteller will es gerne etwas feiner, luftiger und nicht so deftig, knallig. Also Ohren auf beim Boxenkauf 😛 zur bestehender Anlage. Vielleicht den Luminare zur Voruntersuchung zwischen schalten ….. Und … alles unter 92 dB ist eh eine Fehlkonstruktion! Exkurs Ende.))

    Wie gut, dass der Luminare auch niederohmige, dynamische Kopfhörer “kann”, wie den wärmeren Audeze.

    Das überragende Merkmal des Luminare ist aber seine Multifuktionalität. Er kann mit Allen und mit Jedem, mit Stax, mit Elektrostaten, mit “OTL-ern” und mit “low-Impedanzlern”. Und damit ist er absolut einzigartig unter den vielen guten Röhrenkopfhöhrerverstärkern und ganz klar eine Kaufempfehlung, weil er mir jede Freiheit läßt, back and forward …..Grüße, Gerd Sch ….

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  7. Christian Schlabach

    Weltklasse KHV mit perfektem Service seitens des Herstellers
    Mit dem Luminare kauft man nicht nur einen der besten KHV der Welt, sondern man bekommt darüber hinaus einen perfekten Service geboten, was in der heutigen Zeit leider zur Seltenheit geworden ist. Deshalb möchte ich zunächst meine Erfahrungen mit dem Service von Herrn Becker schildern. Als Liebhaber klassischer Musik und als „Leisehörer“ fiel mir in ruhigen Musikpassagen im OTL-Betrieb (und nur dort!) ein leichtes Grundrauschen im Zusammenspiel mit meinen Kopfhörner Sennheiser HD 800S, HD 540 Reference und Audeze EL 8 auf. Herr Becker bot mir in einem Gespräch an, das Grundrauschen durch die Absenkung der Verstärkerleistung zu reduzieren bzw. zu eliminieren. Dazu hat Herr Becker den Luminare bei mir Zuhause abholen lassen und auch nach der Überarbeitung im Werk in Kassel wieder abliefern lassen, ohne für diesen Service Kosten in Rechnung zu stellen. Wo gibt es noch einen solchen Service? Nochmals vielen Dank, Herr Becker. Kaufwillige sollten aus meiner Sicht das Thema Service unbedingt in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Bei meinem Luminare ist nun kein Rauschen mehr wahrnehmbar und die Verstärkerleistung reicht immer noch aus, um die Musik in gehörschädlichen Lautstärken abzuspielen. Zudem lässt sich per Jumper der Originalzustand wiederherstellen.
    Damit bin nun beim Klang angekommen, den man zusammenfassend nur als superb bezeichnen kann. Da schon so viel über den Klang (z.B. Zeitschrift Stereo, siehe Link auf dieser Internetseite) berichtet worden ist, möchte ich mich diesbezüglich relativ kurzfassen. Der Luminare gibt die Musik äußerst detailreich wieder, aber das können viele KHV. Er ergänzt den Detailreichtum jedoch um eine Natürlichkeit und Ruhe im Klangbild, die ich noch bei keinem KHV wahrgenommen habe und die bei mir zu regelmäßigen „Gänsehautmomenten“ führt. Besonders ausgeprägt ist dies im OTL-Modus, den ich für mich „Zauber-Modus“ getauft habe. Hier legen alle Klangattribute noch einmal kräftig zu. Alle meine KH profitieren davon, besonders aber mein dreißig Jahre alter Sennheiser HD 540 Reference, der nun wieder regelmäßig verwendet wird. Mein HD 800S klingt noch authentischer, aber auch lebendiger und mein EL 8 hat bezüglich der Dynamik und Spritzigkeit deutlich zugelegt. Aufgrund der genannten Eigenschaften hat der Luminare meine Musik-Sucht noch größer gemacht. Selbst nach langen Hörsessions habe ich keine Lust mehr, den Ausschalter zu betätigen. Jeder KH-Enthusiast sollte den Luminare mal gehört haben. Aber Vorsicht, er macht süchtig.
    Christian Schlabach

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  8. A. Gollmer

    Guten Abend Herr Becker, seit knapp 2 Wochen habe ich den Luminaris und möchte dazu nun meine Eindrücke wiedergeben. Erst einmal hat er dafür gesorgt, dass ich mich endgültig entschieden habe, ihm einen neuen Spielpartner zu gönnen. Einem, der mit einer Röhre nicht geht. Wie man in verschiedenen Foren lesen konnte. Was für ein Irrtum. Mit dieser Röhre geht wohl so einiges, denn der Meze Empyrian spielt so etwas von zauberhaft und, wenn man sich erst einmal auf die sehr körperhafte und neutrale Wiedergabe dieses KH eingelassen hat, auf einem Niveau, das ich bisher noch nicht gehört habe. Egal, welche Musik ich gehört habe, ich bin begeistert. Friday Night in SF, eine Aufnahme, die viele Kombis können, aber bei dieser höre ich endlich das Holz der Instrumente und nicht nur die Saiten. Der Raum wird livehaftig. Wind Concertos, Mozart, HighRes–Aufnahme…einfach ein Genuß. Die Bühnenstaffelung und die Wärme der Instrumente, eine Farbenvielfalt an Klängen. So macht Musik endlich Spaß. Ein Feedback zu einem kleinen Tuning, dass ich Ihnen versprochen habe und den Eindruck konnte ich heute einmal mehr wiederholen, als ich den Luminare bei Lichtenfeld mit dem KH und nun bei mir zu Hause gehört habe. Die Sicherung von AQVOX bringt Ihre Geräte noch einmal deutlich nach vorne. Und dann geht ein 32 Ohm–Hörer sogar im OTL–Modus so phantastisch nach vorne, dass ich sagen kann: wenn mehr gehen sollte, möchte ich das erst einmal hören. Wahrscheinlich nur zu einem zigfachem Preis dessen, was hier aufgerufen wird. Die Sicherung bringt mehr Kontrolle in das Klangbild. Die Akteure werden besser separiert, die Stimmen kommen etwas klarer herüber. Alles klingt etwas „aufgeräumter“, auch etwas druckvoller. Hätte ich so nicht erwartet. Sie haben einen wundervoll klingenden KHV entworfen, der mir mit dem neuen KH gerade erst zeigt, wozu er in der Lage ist. Mein Audeze LCD–XC hat zwar auch seine Qualitäten und ist im Bassbereich mit dem Luminare eine Macht, aber die Langzeithörbarkeit in der Kombi mit dem Meze hat er bei einfach nicht. Und der Meze kommt mit jeder Stunde auch im Bassbereich besser. So etwas habe ich lange gesucht und bin nun angekommen. Vielen Dank dafür. 5 Sterne sind eine Selbstverständlichkeit, ich hätte auch mehr vergeben.

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  9. Marc

    Eine Deutsch-Deutsch-Japanische Freundschaft.

    Tja, das war es dann wohl. “Endgame” wie man es heutzutage nennt.
    Vor exakt einem Jahr saß ich in der Arbeit und habe mit Begeisterung über meine AirPods Musik gehört und habe nicht im entferntesten daran gedacht, daß mich das Thema Kopfhörer so abholen und kosten wird. Mir war nicht klar, wieviele KH, DACs und KHV ich in diesem Jahr testen und wieder zurück schicken werden.
    Ein Jahr später sitze ich hier in der Arbeit und bekomme den Mund nicht mehr zu, was meine Deutsch-Deutsch-Japanische Kombi abliefert.
    Meine Kombi: RME ADI-2 Pro FS -> AudioValve Luminare -> Stax L700mk2

    Der Luminare ersetzt einen Stax SRM-353x mit dem ich nie ‘warm’ wurde. Klavierstück zu angestrengt, Geige zu vehement und Frauenstimmen wie eine Standpauke. Der Rest war gut, aber es kam kein ‘Flow’ auf. Der Kopf und die Beine blieben still und teilweise war ich froh wenn die Musik wieder aus war.

    Ich hatte schon Zweifel am L700mk2, obwohl ich ihn bei einer Hörprobe als Schmeichler in der Erinnerung hatte. Nach vielem Lesen und Studieren im Internetz, kam ich zum Schluss eine Röhre muss her. Nur welche? Stax SRM-007tII oder AudioValve Luminare.

    Jetzt sitze ich gerade hier und höre zum ersten Mal den L700mk2 wie er klingen sollte. Die Beine und der Kopf wippen mit, und ich habe richtig Spaß!
    Es stellt sich mit dem Luminare ein wunderbarer Fluss ein.
    Er toppt den Stax Versträrker in allen Bereichen und erzeugt dabei um mich herum eine ‘Musikblase’. Sowas habe ich noch nie gehört und erlebt.
    Kristallklarer holographischer Klang und dazu ein perfekt definierter Bass.
    Ich liebe den Luminare schon nach wenigen Stunden! Was passiert nach den ca. 100 Stunden Einspielzeit?

    Eine Schattenseite hat es leider. Ich bin angekommen. Vorbei die schöne Zeit des Testens und Steigerns. Ich bin angekommen und wüßte nicht wie ich das Erlebnis RME-Luminare-L700 noch steigern könnte. Das Gute, jetzt beginnt das Musik-Genießen.

    Die kommenden Tage werde ich noch meinen Beyer T1mk2 und HD650 im OTL testen.

    Vielen Dank Herr Becker für Ihr tolles Gerät. Ich ziehe meinen Hut, damit ich meine KH wieder aufsetzen kann.

    Schöne Grüße aus Erlangen
    Marc

    P.s. Herr Becker, einen Wunsch habe ich! Eine durchsichtige Acrylplatte für den Luminare als Option. Diese wunderbare Technik würde ich nicht hinter einer schwarzen Acrylplatte verstecken. 🙂

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  10. Philipp Unfried

    Seit einigen Monaten hab ich nun meinen Luminare DAC in Betrieb und bin mehr als zufrieden damit, weshalb ich mich entschlossen habe, hier kurz davon zu berichten.
    Top war schon der Erstkontakt mit Hr. Becker nach dem Kauf des Luminare. Hier hatte man sofort das Gefühl, dass es ihm die Zufriedenheit seiner Kunden sehr am Herzen liegt. Auch was etwaige Fragen im Nachhinein angeht zeigt sich Audiovalve sehr Kundenorientiert – was absolut nicht alltäglich ist!
    Nun aber zum Wesentlichen, nämlich zum Verstärker. Was der Luminare klanglich hergibt ist einfach fantastisch und hat mich endgültig bestätigt, dass die Investition in einen Top Kopfhörer samt dazu passendem Verstärker, eine gute war. Ich denke, dass man die Qualität mit der die Musik hier genossen werden kann, leicht mit jener unter Verwendung von Top Lautsprechersystemen die leicht im 5 bis 6 Stelligen Bereich liegen vergleichen kann. Und das auch wenn man zuhause nicht unendlich viel Platz zur Verfügung hat, oder sich dazu entschließt die Musik bis tief in die Nacht hinein geniessen zu wollen.
    Als Spielpartner verwende ich einen Focal Utopia und seit kurzer Zeit einen Abyss AB 1266 Phi CC. Beide Kopfhörer habe ich mit einem Lazuli Reference bzw. Lazuli Reference Ultra von Danacable verbunden, die meines Erachtens nach den Klang nochmal zusätzlich verbessern. Einfach ein Genuss. Und Obwohl diese 2 Kopfhörer von Grund auf verschieden sind (der Focal ist wesentlich anspruchsloser und kann auch mit mobilen Geräten ohne weiteres betrieben werden) laufen beide am Luminare zur absoluten Höchstform auf. Vor allem der Abyss zeigt hier was er kann und bietet einen Musikgenuss den man einfach selber erleben muss und der denke ich schwer zu übertreffen ist!
    Einfach Mal hören und sich verlieben!

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  11. Franz Veitl

    Hallo Zusammen,
    ich habe nun seit einigen Tagen dan Luminare als Treiber für meinen Stax 507 und kann nur sagen das Teil ist genial und den Stax -Verstärkern ( Röhre ) haushoch überlegen . Alles klingt nach Musik und zum ersten mal kann ich nun auch auf den Aufnahmen von The Strad eine Stradivari von einer Guarneri, Bergonzi oder da Salo klar unterscheiden.Ich habe die alle schon mal live gehört/ gespielt und kenne die feinen Unterscheidungen.
    So muß Musik klingen .

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  12. Herbert Geiger

    HERBERT GEIGER -3.Juni 2019

    Hallo liebe Kopfhörerfreunde,

    ich möchte hier mal eine Lanze für den Luminare brechen. Welcher Kopfhörerverstärker ist universeller einsetzbar ( symetrische, 6,3mm Klinke, Stax und Stax Pro Anschlüsse ) und treibt problemlos hoch- u. niederohmige Kopfhörer aller Art. Und welcher klingt für den aufgerufenen Preis wirklich besser? Ich kenne keinen!
    Zur Zeit höre ich mit AKG 812 ( konventioneller Antrieb ) und Acoustic Research H1 ( Magnetostat ) sowie King Sound H4 ( Elektrostat, klingt feiner als der H3 und hat die bessere Passform ). Die beiden Erstgenannten sind recht niederohmig ( 34 Ohm ), können aber problemlos im OTL Mode betrieben werden. Hier laufen sie zur absoluten Bestform auf, man muß nur etwas vorsichtig mit dem Lautstärkeregler umgehen. Ich kann jedem nur empfehlen sich den Luminare anzuhören.
    Zudem ist Herr Becker – Mastermind von Audio Valve – jederzeit für Auskünfte, sollten Fragen zum Produkt aufkommen, für die Kunden da – vielen Dank!
    Und nun, viel Spaß beim Musikhören,
    Herbert Geiger

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  13. ADMIN

    hier die Meinung eines Users zum LUMINARE – DAC ….

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  14. Dirk Müller

    Nachtrag zu meinen Ausführungen…
    Ausdrücklich erwähnen möchte ich meine Lieblingssignalquelle, mein Audio Pc – ganz ohne sich drehende Teile. Wohl die effektivste Art der Kommunikation zwischen der digitalen Musikdatei, der Luminare DAC und des HE1000 V2. Keine Audio-Signalkabel zwischen den Geräten. Somit auch keine Übergangs-Widerstände oder sonstige Einfallstore für Störsignale. Nur den Treiber installiert, an die Luminare DAC mit einem guten USB Kabel angeschlossen ein paar meiner Lieblings-*.wav abgespielt und es war sofort astrein! Auf den ersten Blick jedenfalls – mit einem gewöhnlichen Mediaplayer (VLC).
    Dann habe ich den von Herrn Becker empfohlenen JRiver installiert und gestartet und, was für eine Überraschung, um wie viel besser dieser JRiver Mediaplayer ist!
    Wahnsinn, was für eine Verbesserung! Mehr Dynamik und Leichtigkeit….wer’s nicht glaubt sollte das einfach mal ausprobieren, ich habe gleich eine Lizenz erworben! Die Software kann auch noch die Musik verwalten sowie auch Bilder und Videos. Umfangreiche Einstell- und Testmöglichkeiten, Suchfunktionen, Internet-Browser…Einfach nur zu empfehlen…

    Dirk Müller

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  15. Dirk Müller

    Hallo Herr Becker und sein Team!
    Endlich ist es soweit gekommen das ich mich musikalisch neu aufstellen konnte.Gehört wird nun mit einem Hifiman HE1000 V2 an einem Luminare DAC.
    Wow was für ein Aufstieg! So viele Details und vollkommen stressfrei reproduziert! Egal bei welchem Pegel. Oder welche Art von Musik. Da hat ja jeder sein eigenes Musik-Mißverständnis :-). Es ist alles so wie es sein soll, feinzeichnend, tiefgründig, ich kann das leider nicht so beschreiben wie andere hier und wo anders. Aber wenn ich die Augen schließe und mich der Musik hingebe und es sich anfühlt an als würde ich eins mit den Klängen werden und es nichts anderes mehr gibt…dann ist es das was ich schon immer gesucht habe. Und in dieser Kombination auch gefunden habe. Es lässt sich also nichts mehr verbessern. Oder nur unter unbezahlbaren Anstrengungen (?)…
    Schon immer war ich ein Freund von Herrn Beckers Röhrenschaltungen, es scheint fast so als hat er die Seele des audiophilen Seins in jeder Schaltung eingefangen!
    Und genauso wichtig ist es auch, das die Geräte der Manufaktur audio valve wirklich und tatsächlich auch mit Liebe gebaut werden!
    Herzlichste Grüße an das Team dort!
    Da wundert es ja nicht, dass so ein Klasse Ergebnis erzielt wird!
    Die Luminare (bei so viel Geschmeidigkeit ist die bestimmt weiblich) wird mich sehr sehr lange begleiten!

    Dirk Müller

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