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Vielen Dank für den Bericht Sam zum SOLARIS ....
#1
So nun bin ich auch im Club!

In den eigenen vier Wänden und ganz in Ruhe offenbart der Solaris hier nun sein volles Vermögen. Unter Messebedingungen bekommt man davon leider nur die Hälfte mit. Allein die Außenlautstärke auf solchen Events vereitelt ein tieferes abtauchen.

Längere Einspielzeit scheint der Solaris dafür auch nicht wirklich zu benötigen. Bereits ganz zu Beginn spielt er schon alles andere als ungelenk,
aber wie spielt den nun so ein 4600€ Schlachtschiff? Was genau macht Ihn rein "Performant" betrachtet zu etwas ganz besonderem? Etwas was man nie wieder hergeben möchte?

Abgrundtiefe Bässe? Kristallklare Höhen? Mitten zum sterben?

Vergesst diesen ganzen Quatsch und ruft Euch kurz in Erinnerung wie es ist wenn Ihr mit einem Menschen der vor Euch steht sprecht!?

Habt Ihrs?

Die "musikalische Wahrheit" oder etwas weniger reißerisch ausgedrückt die volle Natürlichkeit ist etwas wonach alle audiophilen Menschen bewusst oder auch unterbewusst streben. Obwohl wir Menschen es im Alltag mit tausenden natürlichen Ereignissen zu tun haben, auch ein Musikinstrument wird erst "spektakulär" wenn wir es technisch (Verstärkung, PA) verändern, fällt es uns schwer bei der Musikwiedergabe den natürlichen Kern zu erhalten bzw. überhaupt frei zu legen.

Unser Kopf lässt sich sehr gerne und schnell vom "spektakulären" verführen und wird somit "unwiederbringlich" um die tatsächliche Schönheit betrogen.

Die technische Wiedergabe von Musik ist grundsätzlich betrachtet nicht natürlich da von uns Menschen künstlich erschaffen. Dennoch ist es möglich so etwas wie den natürlichen Kern freizulegen. Wenn dies gelingt gibt es keine weitere Fragen zum Klang sondern einfach nur Musik.

AudioValve stellt uns audiophilen mit dem Solaris eine Musikmaschine zur Seite die ganz genau diesen natürlichen Kern offenbart und genau aus diesem Kern alle Schönheit erblühen lässt.

So mancher Forentechniker wird dies alles als "Prosa" für sich abtun und das ist gut so weil wir so sehr schnell die Spreu vom Weizen trennen können.

Für uns reicht es wenn tatsächliche Entwickler wie z.B. ein Herr Becker offensichtlich doch eine sehr genaue Vorstellung von Natürlichkeit und dessen technische Erhaltung bei der Wiedergabe von Musik haben.

Solaris und K1000 bilden ein absolutes Dreamteam, da beide von Ihren Schöpfern auf höchstmögliche natürliche Wiedergabe getrimmt wurden.

Ehrlich gesagt ist man beinahe erschrocken wie weit diese Kombination im Sinne einer verfärbungsarmen echten Wiedergabe geht.

Obwohl ich sehr ungern andere aktuell guten Kopfhörer in die Pfanne hauen will komm ich nicht umher mir die Frage zu stellen ob die Entwicklung von Kopfhörern nicht nur stehen geblieben ist sondern im Grunde genommen in gewisser Weise nicht einmal annähernd den Stand dieses 30 Jahre alten K1000 erreicht.

Ich brauche auch nicht weiter auf einen speziellen Vergleich mit Kopfhörermarke x oder y einzugehen weil es unfair wäre da es den K1000 nicht mehr neu zu kaufen gibt.


Nachdem ich den 507 Stax ausgepackt und natürlich direkt angeschlossen hatte musste ich beim ersten rein hören schon ein wenig schmunzeln. Klar die "Leichtigkeit des Seins" war sofort in gewohnter Staxmanier zu erhören allerdings war auch sehr schnell, klar dass hier noch ein wenig Einspielbetrieb von Nöten ist.

Keine 5 Std. später bestätigt sich dies sehr deutlich da die Stax in praktisch allen Punkten deutlich zulegen konnte. Ich nehme an, dass die Übertrager für den Staxbetrieb doch ein wenig Zeit benötigen.

Tja was soll ich sagen es gibt wohl kein Kopfhörersystem welches den Spannungsbogen gerade bei Klassischer Musik dermaßen hoch hält.
Selbstverständlich ist dies auch ein Verdienst des Solaris denn sonst könnte gerade in diesem Punkt nicht so ein Eindruck entstehen.

Jedenfalls muss der Solaris nun weiter mit der Stax arbeiten und meine Frau und ich werden uns einen schönen Filmabend machen.
Zur späteren Stunde werde ich mich dann wieder dem tollen Gespann Solaris/Stax widmen.
never chance a running system ...
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