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11-14-2017, 07:59 PM
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  Guten Abend,
Posted by: AudioValve - 11-14-2017, 11:58 AM - Forum: Solaris - No Replies

gerade höre ich mit dem Solaris und Sennheiser HD 800 meine Musik.
Da ist es mir ein Bedürfnis nach der langen Zeit, seitdem ich Ihnen nichts mehr zum Solaris geschrieben habe, Ihnen mitzuteilen, dass ich immer noch von dem Gerät begeistert bin.
Ich hoffe, es geht Ihnen gut, und Sie haben nichts an Schaffenskraft eingebüßt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. F.

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  Rezension: „Luminare – alles andere ist Gaslicht“
Posted by: AudioValve - 11-14-2017, 10:20 AM - Forum: Luminare - No Replies

Audio Valve Luminare
Es gibt Kopfhörer-Amps, die haben viel Kraft.
Es gibt Kopfhörer-Amps, die haben viel klangliches Feingefühl.
Es gibt Kopfhörer-Amps, die ihre Qualitäten vor allem an dynamischen Kopfhörern ausspielen.
Es gibt Kopfhörer-Amps, die ihre Qualitäten vor allem an Magnetostaten ausspielen.
Es gibt Kopfhörer-Amps, die ihre Qualitäten vor allem an Elektrostaten ausspielen.
Es gibt Kopfhörer-Amps, die zusätzlich hervorragend als Vorverstärker funktionieren.
Und es gibt den AudioVave Luminare.
Der vereinigt all diese Eigenschaften in einem Gerät.
Ich habe in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von hochkarätigen Kopfhörerverstärkern ausgiebig testen können, sowohl Transistor- wie auch Röhren-Amps.
Kein Konkurrent erreichte jedoch das Niveau des Luminare.
Was seine besondere Stärke dabei ist? Er drückt dem klanglichen Geschehen nicht seinen eigenen Stempel auf, sondern holt aus den unterschiedlichen Kopfhörern (KH) das jeweilige Optimum heraus und zeigt dabei klar deren individuelle Stärken (und manchmal eben auch Schwächen) auf.
Die vielfältigen Optionen (Impedanzmodus für niederohmige KH, Betrieb ohne Ausgangsübertrager für höherohmige Modelle und spezieller Modus für Elekrostaten, zusätzlich Gainanpassung) machen den Luminare zu einem absolut universellen Werkzeug.
Der Kopfhörer, den ein Luminare nicht zu Top-Leistungen befähigt, muss wohl noch erfunden werden.
Dabei betreibt der Luminare keinerlei Schönfärberei, die ja oft den Röhrengeräten unterstellt wird.
Es ist ein saft- und kraftvolles Klangszenario, das da präsentiert wird, allerdings stets der tonalen Neutralität und Richtigkeit verpflichtet, ohne Aufdickungen im Bass- und Grundtonbereich.
Und so wie er die Spezifika der diversen angeschlossenen KH wiedergibt, so arbeitet er auch die klanglichen Unterschiede bei Zuspielern und Verkabelung heraus. Eine ehrliche Haut, auch in dieser Hinsicht.
Ein Amp, der gekommen ist, um zu bleiben.
Oder um ein Herbert von Karajan-Zitat abzuwandeln: „Luminare – alles andere ist Gaslicht“.

T.T.

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  Solaris in Benelux ..
Posted by: AudioValve - 11-12-2017, 09:02 AM - Forum: Solaris - No Replies

GROSSARTIG  FABELHAFT  GROSSARTIG  FABELHAFT

Die Musikgeräusche sehr deutlich. Die Töne sind wunderbar offen mit viel Sauerstoff.
Die Klangfarbe sehr schön und breit. Die Räume zwischen Instrumenten und Stimmen sind sehr gross.
Natürlich ist meine Musikkette sehr gut, aber was der Solaris damit macht ist unglaublich.
                               Ich hatte Tränen in meine Augen.

                               Eines ist sicher.... GOTT Existiert


Wim

I found the Solaris was the better match for my Hifiman with a headphonecable from Forza Audio. I use Siltech Princes and Ruby cables for connection and my source is the cd-player Lua Appassionato GS NOS. The midrange and voices are not to beat and the tones were very very clear. For me this is one of the best equipment I ever heard.
Kind regards,
Wim

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  mangelnde technische Sicherheit - sprich CE Zeichen
Posted by: AudioValve - 10-21-2017, 05:23 PM - Forum: Miscellaneous / Verschiedenes ... - No Replies

Ich finde es einen ungeheuerlichen Vorgang, Produkte die nicht den technischen EU Richtlinien entsprechen auf den EU Markt zu bringen, sei es zu Testzwecken, oder aber auch zuhause, oder im Handel - und in Betrieb zu nehmen. Das ist nicht nur sehr dumm sondern auch grob fahrlässig und eine staftbare Handlung. Da schützt selbst Unwissenheit nicht vor Stafe. Vielen scheint dieser Aspekt nicht mal im Ansatz bekannt, bewusst zu sein - oder es interessiert schlichtweg niemanden. So geht es aber eben nicht in der EU, wer Produkte ohne CE Zeichen in Umlauf bringt, macht sich schlichtweg strafbar - egal ob als Händler oder Verbraucher. Ich reiße mir mit meinen Leuten jeden Tag den "Allerwertesten" auf, um gesetzeskonform diese EU Richtlinien umzusetzen - darum sehen unsere Produkte so aus, wie sie aussehen. Wer nicht gesetzteskonform baut, verschafft sich technische Vorteile zu Lasten der Sicherheit des Verbrauchers. Beispiel: Unsere Kopfhörer Verstärker mit STAX Ausgängen besitzten Übertrager um zu verhindern, dass im Fehlerfall - und nur darum geht es - keine berührbare hohen Spannungen auf die Buchse gelangt. Zunehmend etablieren sich allerdings Konzepte ohne Übertrager - sog. "galvanisch gekoppelte" Verstärker, die im Fehlerfall an den Kontakten der STAX Buchse die hohe Versorgungsspannung des Verstärkers zu liegen haben. Diese Kontakte liegen nur 2mm tief in Ihrer Fassung, sind leicht zu berühren und stellen dann eine große Gefahr für jeden dar, der dran rum spielt. Sicher, ich würde auch gern ohne Übertrager direkt gekoppelt runter bis auf ein Herz unter Grenzfrequenz - darf ich aber nicht und damit fertig. Wer sich als Produzent an diese und andere Regeln nicht hält, erschleicht sich einen Wettbewerbsvorteil. Ich beobachte wie sich ein gewisses Klientel - offensichtlich aus Dummheit oder Ignoranz - grob fahrlässig darüber hinweg setzt, als sei dies ein Kavaliersdelikt. Wenn ich sehe, dass Röhren offen heraus schauen, oder im Fehlerfall an den STAX Buchen lebensgefährliche Spannungen auftreten können, dreht sich mir - als ehem. Entwickler aus der Medizintechnik ( Vorschriften der MEDGV ) - der Magen um. Ist eigentlich niemandem bewusst, was im Falle eines Fehler / Unfalles, sei es weil jemand in die Röhren fällt, oder jemand an den STAX Buchsen - Kontakten herum spielt, auf den Verursacher zu kommt ?? Ich habe mir extra für die vorliegende Formulierung Kollegen vom Regierungspräsidium TÜV Kassel geholt und allesamt waren sich einig - hier gehört radikal der Netzstecker gezogen - EU weit. Ich ich bitte doch alle höflichst vor der Beurteilung klanglicher Eigenschaften - die Einhaltung der Richtlinien am Produkt sicher zu stellen - das obliegt Ihren Sorgfaltspflichten und alles andere wäre einfach nicht fair und gehört nicht in die objektive Bewertung. Das CE Zeichen auf dem Produkt wäre schon mal ein Anfang. Ich will mal noch deutlicher werden, ich habe schon lange gewisse Produkte im Auge, die für Sie als Verbraucher ein Riskio darstellen, dessen Sich sich natürlich nicht bewusst sind - es klärt Sie ja auch niemand auf. Wenn besagte Produkte auf kommenden Messen nicht "spielbar" sind - hat die Gewerbeaufsicht den Stecker gezogen, dafür werde ich sorgen. Mir liegt Ihr Wohl und ein fairer Wettbewerb am Herzen.

Sie dürfen diesen Text gern weiter reichen, Becker - AudioValve

was man wissen sollte .....

nach einer aktuellen Entscheidung des OLG Frankfurt a.M. (Urt. v. 20.01.2011, Az. 6 U 203/09) kann das Inverkehrbringen von Waren ohne CE-Kennzeichen einen Wettbewerbsverstoß begründen, wenn für diese Waren in einer technischen Norm die CE-Kennzeichnung vorgeschrieben wird und hierdurch die Unbedenklichkeit der Verwendung attestiert werden soll. In diesem Fall können technische Vorschriften ausnahmsweise als Marktverhaltensregeln betrachtet werden, sodass ein Verstoß wettbewerbsrechtliche Relevanz aufweist.

Die CE-Kennzeichnung bedeutet „Communautés Européennes“. Sie ist das äußere Zeichen dafür, dass ein Produkt den dem Hersteller auferlegten Anforderungen der Europäischen Gemeinschaft entspricht. Mit der CE-Kennzeichnung eines Produktes erklärt der Verantwortliche (der Hersteller oder sein Bevollmächtigter, dies ist in der Regel der Importeur), dass das Produkt allen gesetzlichen entspricht sowie alle vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren (u.a. der Überprüfung der Normenkonformität) durchgeführt wurden. Durch Anbringen des CE-Zeichens auf dem Produkt – in Ausnahmefällen auf der Verpackung – wird die Konformität auch nach außen hin sichtbar gemacht.

Die CE-Kennzeichnung ist kein Qualitätszeichen, sondern ein Verwaltungszeichen mit Funktion als Aufsichtszeichen, das z. B. den Gewerbeaufsichtsbeamten in den EU-Ländern die Kontrolle über die zulässige Vermarktung (Inverkehrbringen) der Erzeugnisse erleichtern soll.

Alle kennzeichnungspflichtige Produkte MÜSSEN mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet sein, damit diese Produkte überhaupt innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden dürfen. Die CE-Kennzeichnung ist zwingend vorgeschrieben und anzubringen, bevor ein Produkt, das der CE-Kennzeichnung unterliegt, in den Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird.

Bei angebrachten, aber gefälschten CE Kennzeichnen (China CE) gilt folgendes:

Hier liegt in der Kennzeichnung des Produktes mit dem CE die Äußerung des Herstellers oder desjenigen, der das CE Kennzeichen angebracht hat (z. B. Importeur) die Behauptung, das Produkt entspreche allen anzuwendenden Vorschriften und es seien alle vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren (z. B. Überprüfung der Normenkonformität) durchgeführt worden.

Diese Behauptung ist unzutreffend, wenn das Kennzeichen gefälscht ist ! Es liegt eine Täuschung des Verbrauchers vor; ein CE-kennzeichnungspflichtiges Produkt, das in Deutschland verkauft wird, ist somit in der Regel mangelhaft im Sinne von § 434 Abs. 1 BGB, wenn das Kennzeichen fehlt oder gefälscht ist.

................................

Kenzeichnungspflichtige Produkte müssen (!) mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet sein, damit diese Produkte überhaupt innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden dürfen! Die CE-Kennzeichnung ist zwingend vorgeschrieben und anzubringen, bevor ein Produkt, das der CE-Kennzeichnung unterliegt, in den Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird.

Der Nachweis der Konformität des Produkts mit den anzuwendenden gesetzlichen Anforderungen unterliegt vielmehr der alleinigen Verantwortung des Herstellers. Der Hersteller bringt die CE-Kennzeichnung an und erstellt eine EG-Konformitätserklärung. Nur bei Produkten, die für die Bevölkerung als gefährlich eingestuft werden, wie beispielsweise Druckbehälter, Aufzüge und bestimmte Werkzeugmaschinen, muss ein Konformitätsnachweisverfahren durch Dritte, d.h. eine benannte Stelle, durchgeführt werden.

Neben dem Hersteller, der die Verantwortung für die Konformität des Produkts und die Anbringung der CE-Kennzeichnung trägt, spielen auch die Importeure (und Großhändler) eine wichtige Rolle. Sie stellen sicher, dass nur solche Produkte in Verkehr gebracht werden, die den rechtlichen Vorgaben entsprechen und mit der CE-Kennzeichnung versehen sind. Dadurch werden nicht nur die gesetzlichen Anforderungen der EU zur Gewährleistung von Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz gestärkt, sondern auch der faire Wettbewerb gefördert, da für alle Beteiligten die gleichen Regeln gelten.

Importeure müssen daher über grundlegende Kenntnisse der einschlägigen Richtlinien verfügen und sind dazu verpflichtet, die nationalen Behörden bei Schwierigkeiten zu unterstützen. 

Großhändler spielen eine wichtige Rolle, indem sie gewährleisten, dass nur konforme Produkte in Verkehr gebracht werden. Sie sind dazu verpflichtet, größte Sorgfalt beim Umgang mit dem Produkt walten zu lassen, damit dessen Konformität in keinster Weise beeinträchtigt wird. Großhändler müssen auch über ein Grundwissen bezüglich der gesetzlichen Anforderungen verfügen – einschließlich der Kenntnis darüber, für welche Produkte die CE-Kennzeichnung und die Begleitunterlagen vorgeschrieben sind – und sollten in der Lage sein, zu erkennen, welche Produkte eindeutig nicht konform sind. Der Großhändler muss den nationalen Behörden gegenüber Sorgfalt im Umgang mit dem Produkt nachweisen sowie eine Erklärung des Herstellers oder Importeurs vorlegen können, die bestätigt, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden. Ferner ist der Großhändler dazu verpflichtet, die nationalen Behörden bei der Beschaffung der notwendigen Unterlagen zu unterstützen.

Dieses Produkt stand zum Beispiel auf der CANJAM 2017 in Berlin, ich hoffe nur, das Frau Thümmel ihre Pflicht wahr genommen hat. Letztlich ist der Veranstalter dafür verantwortlich, dass nur EU konforme Produkte ans Netz gehen.

Zitat von HEADFONIA: As Woo Audio still doesn’t have the CE certification for most models, you don’t very often see their gear at shows.
 
 
[Image: Woo-Audio.jpg]

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  best amp at the Rotterdam show in october 2017
Posted by: AudioValve - 10-20-2017, 06:39 AM - Forum: Solaris - No Replies

read the blog from headfonica:

click here ...

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  Ein ewig Suchender ist zufrieden ...
Posted by: AudioValve - 10-11-2017, 08:51 AM - Forum: Baldur 70 / 300 - No Replies

[Image: cid_F0_F0_CF69_5_D47_4_ED5_9_CDC_F84_C6_...edport.jpg]

Hallo Herr Becker,

da ich an ihrer Veranstaltung nicht teilnehmen konnte,hier mal ein kleiner Bericht. Ein ewig Suchender ist zufrieden

Nach vielen Stationen ( ML-PASS-GRUENSCH-VALVET- STRADA MONOS –PATHOS- BALDUR 70) scheinen die 300 Baldur meine Erfüllung zu sein.

In der Konfiguration : Horns Mummy-Wadia 381i-Cardas Reference LS-NF-Stein Music Stromvesorgung-Baldur 300 begeistern sie mich und andere Zuhörer immer wieder.

Auch möchte ich mich hier, für den immer wieder netten Kontakt , bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut P

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  AudioValve`s Luminare & Susvara - Medizin für die Ohren
Posted by: AudioValve - 09-23-2017, 05:18 PM - Forum: Luminare - No Replies

Eines vorweg: Luminare und oder mit Susvara bescheren einem reinstes, allerfeinstes und hochklassiges Hörvergnügen!

In Folge gebe ich ein paar persönliche Eindrücke preis, die ich mit dem Tandem bisher gewinnen durfte.

Es handelt sich um keine akademische Abhandlung auf die umschriebenen Produkte bezogen. Dafür sind Fachleute verantwortlich. Hier handelt es sich lediglich um einen simplen Nutzerbericht sozusagen aus dem Bauch heraus.

Die exakten Spezifikationen der Produkte bitte ich bei Interesse den Herstellerseiten zu entnehmen.


Los geht’s


Der aktuelle Luminare von Herrn Becker ist bereits vor dem Kauf des Susvara mit diversen anderen Kopfhörern bei mir zum Einsatz gekommen. Endlich bin ich bei einem Headamp gelandet, bei dem es mich nicht gleich wieder zum nächsten treibt. Endlich einem, der bei mir vor Anker gegangen ist.

Vor der Anschaffung des nicht gerade für Kleingeld zu erwerbenden Susvara hatte ich bei Herrn Becker vorsichtig angefragt, ob der Luminare diesen leistungshungrigen auf 60 Ohm ausgelegten Susvara auch entsprechend und befriedigend befeuern könne. Ich wollte auf Nummer Sicher gehen.

Doch diese Frage rang Herrn Becker nur ein mild-gütiges Lächeln ab. Seine souveräne gleichwie freundliche Antwort lautete, dass es aktuell wohl keinen Kopfhörer geben würde, den der Luminare nicht adäquat versorgen könnte. Ich habe ihm vertraut und den Susvara aufs Geratewohl bestellt.

Nun weiß ich: wie recht Herr Becker doch hatte!


Ein Headamp vom Kaliber eines Luminare hatte stets alle mir von mir verwendeten Kopfhörer mit spielerischer Leichtigkeit und Bravour bedient.

U.a. den Stax 009, Abyss AB-1266, die Audeze-Palette, Hifiman HE-1000 V1+V2, AKG 1000, oder den Focal Utopia ohne auch nur ansatzweise mit der Röhre (oder Wimper) zu zucken.

Jetzt sollte sich der Susvara daran begeben mich zu überzeugen.

Und es sollte eine Krönung werden.

Der amtlich eingebaute Leistungspuffer des Amps kam bei keinem der KH-Modelle zum Einsatz. Nach Betätigung des Gain-Schalters schenkt der Luminare noch mal satte 10 db Zusatzleistung. Eine eiserne Notreserve für alle Fälle. Gut zu haben, schließlich weiß man ja nie.

Üppig bestückt mit zwei asymmetrischen 3,5 mm Klinken-Buchsen, einem XLR-Anschluss für den symmetrischen und einem Stax-Anschluss geht der Luminare ins Rennen. Alles vorhanden, wonach einem der Sinn steht.

Beim überarbeiteten Luminare ab Modell 2016 können XLR und 6,3er Klinke jetzt auch zusätzlich über den Stax-Mode betrieben werden. Ein kleinerer Wahlschalter für die Modi IMP, OTL und Stax sitzt rechts und etwas nach oben versetzt neben dem weitaus auffälligeren Lautstärkeregler.

Auch eine kleine, handliche Remote Control ist vorhanden und kommt bei mir regelmäßig zum Einsatz. Ich finde die gehört auch unbedingt mit an Bord. Nützlich vor allem, wenn der Luminare als Preamp Verwendung findet.

Meine wunderschöne Ausführung hatte ich als Alternative zu schwarz in der Farbe Elfenbein und mit Goldknöpfen bestückt bestellt. Davon werden vermutlich jedoch weitaus weniger angefordert. Geschmacksache. Des Weiteren ist meiner mit


einem optional erhältlichen DAC ausgestattet. Reichlich Vielfalt für alle Eventualitäten!

Sollte jemandem die schon satte Röhrenleistung des Luminare immer noch nicht genügen, so kann er von der Röhrenanzahl her auf den doppelt bestückten Solaris zurückgreifen, den größeren Bruder.

Der Susvara benötigt dieses für manchen sicherlich reizvolle Upgrade meines Erachtens nicht unbedingt.


Das Warming Up


Müssen Verstärker, Lautsprecher oder Kopfhörer heutzutage überhaupt noch eingespielt werden? Darüber sind die Geister seit jeher geteilter Meinung. Immerhin haben die auf dem Markt eingeführten Produkte laut Herstellerangaben bereits entsprechend lange Strecken in den Laboratorien zurückgelegt.

Der eine oder andere mag auch nach einer weiteren, ausgedehnten Einspielzeit keinen gravierenden Unterschied feststellen, wenn überhaupt. Andere hingegen bestehen auf eine hörbare Verbesserung und Notwendigkeit. Laut einem Magazinbericht empfiehlt ein Redakteur dem Susvara eine Einspieldauer von ca. 200 Stunden. Solche Dimensionen sind mir auch auf andere Headphones bezogen schon zu Ohren gekommen. Ich kann das weder bestätigen, noch negieren.

Schlussendlich hat jedweder Umgang damit individuellen Charakter. Der Mensch ist und bleibt darüber hinaus ein Gewohnheitstier. Hörverhalten, Gehirn, Stimmung, Equipment, Quellen, etc. verquicken oft einiges. Und sämtliche der aufgezählten Aspekte spielen sicherlich ihre Rolle. Im Zusammenwirken der Komponenten entstehen nicht zuletzt die persönlichen Überzeugungen.



Darunter fällt auch die Kraft einer Suggestion, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Der Mensch kann hören, was er hören will, somit auch nicht hören, oder gar überhören will.

Einen ausgelieferten und von der Leine gelassenen Luminare interessieren Fakten. Emotionale Spielarten beschäftigen ihn naturgemäß eher nicht. Er verrichtet ohne weiter zu hinterfragen bestmöglich seinen Dienst.

Wer dem Luminare kennt und schätzt, kann dem eigentlich nur beipflichten.



Was das Ohr so lernen kann


Die Wenigsten verfügen über ein Hochschul-Ohr oder goldenes Ohr. Ich habe Menschen kennengelernt, die in diesem Bereich mit teils verblüffendem Talent ausgestattet sind. Verfügt man, wie ich, nicht darüber, beeindruckt es zunächst um so mehr. Die Gabe kann aber auch Fluch und Segen zugleich sein. Wohl dem, der sich trotzdem noch in etwas fallen lassen kann, ohne unbedingt das Gras wachsen hören zu müssen.

Wer immerhin mit durchschnittlichem Hörvermögen ausgestattet ist, sich jedoch bewusst, gezielt und vor allem regelmäßig auf die höhere Schule des genauen Hinhörens einlässt, schärft diesen Sinn unweigerlich. Die Fähigkeit in Konsequenz immer besser unterscheiden zu können, wächst kontinuierlich. Wie schärft man also am effektivsten sein Gehör? Nein, nicht durch zu-hören! Das macht etwas zu und verschließt. Aber durch hin-hören! Hinhören öffnet. (Das gilt im Übrigen auch für alles im Alltag.)

Die Folge: der Anspruch des Hörgeschulten wächst unweigerlich. Das findet zum Schrecken des Portemonnaies in dem Bedürfnis Ausdruck sich immer besseres, teureres Equipment zulegen zu wollen, zumindest dies zu wünschen. Bei mir gipfelte das wie hier aufgeführt im Luminare nun in Kombination mit dem Susvara.



Der Susvara fährt aus der Garage


Das Unboxing hat etwas von Weihnachten, man selbst dann etwas von einem Kind unter dem Christbaum. So verhalten sich in Mehrheit die Männer ganz gern. Der Erwachsene nimmt sich meist mehr Zeit als ein Kind und entpellt das gute Stück genüsslich. Immerhin gibt der Preis des Objektes der Begierde schon mal eine gesteigerte Erwartungshaltung vor.

Rückblickend betrachtet, geht der so ersehnte und feierlich zelebrierte Akt jedoch in Windeseile vorüber.

Hat man das gute Stück vollends freigelegt, bleibt jenes Unveiling-Erlebnis letztlich nur als Momentaufnahme in der Erinnerung haften.

Nicht benötigtes wird wieder in die ansprechende, edle Klappkiste zurück geräumt. Diese lagert fortan unbeachtet in kaum benutzter Umgebung. Ordentlich verstaut und mit der Hoffnung behaftet, dass das Teil nicht allzu bald im Sog des Wieder-Verkaufen-Wollens erneut wieder heraus gekramt werden muss.

Gleiches Schicksal ereilt wohl auch das schicke, zur Lieferung gehörende Hochglanzbüchlein. Braucht es das? Über dessen Inhalt hat sich der Käufer längst vorher informiert. Da steht auch nichts neues drin. Flüchtig wird es durchgeblättert, kurz erfreut man sich an den anspruchsvollen Fotoaufnahmen, an der professionellen, grafischen Gestaltung und am guten Papier. Bald darauf wird es schon vernachlässigt und schlummert unbetrachtet in der Box vor sich hin. Wer ihm gnädig, der schenkt ihm ein Plätzchen im Regal. Wer’s braucht, Bitteschön.

Aufmachung und Beilage dienen vermutlich ein Stück weit auch der Preisrechtfertigung.

Mittig in der Box und zwischen den Kopfhörerbacken geschützt positioniert, befindet sich eine mit Deckelchen versehene, kleine

Kammer. Groß genug für ein Set, bestehend aus einem symmetrischen und einem asymmetrischen Kabel. Identisch mit dem des V2.

Mir persönlich gefällt die Verarbeitung des Susvara insgesamt sehr gut. Der Tragekomfort ist für mein Dafürhalten und meinen Kopf hervorragend und überaus angenehm. Im Großen und Ganzen wie beim Vorgänger. Anders dann in einigen Details.

Das nun wieder etwas mehr zum Runden tendierende Design der Ohrschalen sagt mir zumindest am Kopf mehr zu als die länglichere und nach unten gezogene Schalenform des HE-1000 V1/V2.

Sind Metallbügel und Kopfband korrekt eingestellt und das Konstrukt aufgesetzt, fühlen sich nicht nur die bedeckten Ohren wohl. Die verfügen beim Susvara immer noch über ausreichend Platz um sich herum. Für mich ist das ein wesentliches Wohlfühl-Kriterium. Im Gegensatz zum sonst sehr guten Denon AH-7200. Der ist mir die innere Aussparung für die Ohren betreffend doch etwas zu klein ausgelegt. Dabei habe ich nicht mal große Ohren.

Ja, der V2 saß ebenfalls bequem. Doch gefühlt hatte ich im Innenraum seines Geheges irgendwie zu viel Platz. Ich fragte mich immer wieder, ob das für’s Klangbild vonnöten sei. Dieses Gefühl hat sich beim Susvara erledigt. Nein, das braucht es hierbei nicht. Mit dem Susvara umgibt meinen Kopf ein perfekter Kopfhörer mit angenehmem Gewicht, gefertigt aus leichten, stabilen Materialien. Ein Hochkaräter, der sich allerbestens für entspannte Langzeit-Hörsessions eignet.

Hört, hört!

Der wie eingangs schon erwähnt vom Luminare souverän und lässig befeuerte Susvara legt das eingespielte Quellmaterial glasklar, rein und grundehrlich dar. In allen Belangen sehr

überzeugend. Er täuscht nichts vor. Schönfärberei ist ihm fremd. Das Klangspektrum, welches sich im und gefühlt um den Kopf herum entfaltet, sucht wirklich seinesgleichen. Die Abstimmung ist das A und O und die ist nun mal perfekt. Ich schätze seinen a u f r i c h t i g e n ,  a u s g e w o g e n e n C h a r a k t e r
m i t  d e r einschmeichelnden Attitüde sehr.

Unverkennbar stammt er aus der selben Familie wie sein kleinerer Bruder V2.

Die ideale Einstellung für den Susvara am Luminare erhalte ich mit dem OTL Modus. Schon ab einem Drittel aufgedrehtem Lautstärkepegel wird es richtig gut. Je nach Aufnahme regelt man es sich dann passend.

Selbst Songs, die vom Quellmaterial her nicht unbedingt absolut top sind, vermitteln die Gesamtdarstellung betreffend einen deutlichen Mehrwert. Minderwertigerem Zuspielmaterial scheint er mitunter einen versöhnlichen Eindruck.

Je besser die Aufnahmequalität, natürlich desto besser auch das, was am anderen Ende rauskommt. Gleichbleibend wohl strukturiert ohne jemals die kompositorischen Zusammenhänge zu verlieren, dient sich der Susvara dem Gehör an.

Konzentriert man sich während des Hörens auf einzelne Details einer Darbietung, bekommt man die im Klangbild eingezeichneten Linien der einzelnen Sequenzen sauber seziert präsentiert. Lässt man das Song-Gesamtkunstwerk im Kopfe klingen, kann man sich wie entspannt in eine ausladende Klangwanne legen und entspannt darin träumen, sich streicheln und verwöhnen lassen. Beinahe wie in einem Spa.

Entweder hörst du auf das, was dir der Susvara anbietet, oder du erlaubst ihm, dich einfach hören zu lassen. Er wird jedenfalls sämtlichen individuellen Hörbedürfnissen gerecht.


Das ist die hohe Kunst des Kopfhörerbaus letztlich eine ideale Abstimmung sämtlicher Ebenen zu erreichen.

Instrumente und Stimmen finden sich wie vom Kapellmeister angeordnet stets im perfekten Verhältnis angeordnet. Das Scheinwerferlicht innerhalb der Darstellung wird auf die hervorzuhebende Passage gerichtet. Bei Bedarf lenkt der Spot die Aufmerksamkeit fast unmerklich auf eine andere Sequenz. Daraus ergibt sich ein harmonisches Wechselspiel. Jede Komponente findet sich genau dort, wo sie hingehört. Eben so, wie es Toningenieur und Künstler beim Mix wohl auch beabsichtigt hatten.

Sobald ich einen neuen Kopfhörer entboxt habe, gönne ich mir vor der ersten Session einen Schnelltest. Der ist allein meiner Ungeduld und Neugier geschuldet.

Wie präsentiert sich das Fundament der Bässe? Wie tief reichen sie hinunter? Schwummern oder dröhnen sie vielleicht? Oder sind sie optimal dosiert? Wie sind sie auf die über ihnen liegenden Ebenen abgestimmt?

Mit zwei präferierten Songs versuche ich eine erste Antwort auf meine Fragen zu bekommen. Schnelle, nicht bis ins letzte Detail maßgebliche Antworten.

Dabei helfen mir zum einen Lorde mit Royals, zum anderen Craig Pruess und sein Sacred Chants of Buddha.

Beim Susvara bin ich in beiden Fällen auf Anhieb sehr angetan. Die fein abgestimmte Dynamik und eine absolut wohltuende Wucht mit wie für mein Ohr geschaffener, angenehmer Tiefreiche vermitteln den Geschmack eines sehr gut geschüttelten Cocktails. Allein die Charakteristik der Bässe hat mich jedenfalls schnell für sich eingenommen.


Für den allerersten Check der Gesangsstimmen dient mir Rachael Yamagata ft. Ray Lamontagne - Duet. Die Dame kommt mir dabei sehr nah ans Ohr und ihre Stimme lässt sich so gut analysieren.

Ich sollte nicht behaupten die Bedeutung einer Gesangsstimme sei für mich wichtiger als anderes. Aber paradoxerweise ist es doch ein wenig so. Ich lege vermehrt wert darauf.

Wie hat Susvara-Entwickler Dr. Fang Bian den oft gefürchteten S-Laut der Interpreten eingefangen oder abgefedert? Schon beim V2 gab’s da nichts zu meckern. Wie warm, wie präsent, wie ehrlich offenbart sich der Stimmcharakter der Sänger? Werden vielleicht störende Artefakte freigelegt. Beißt irgendwo irgendetwas zu diskant, zu spitz ins Trommelfell?

Nicht erwartete Befürchtungen dieses allerersten Ungedulds-Checks lösen sich ebenfalls unmittelbar in Wohlgefallen auf. Nichts betrübt mich, was auch eine frühe Enttäuschung nach sich gezogen hätte. Das Gegenteil ist der Fall. Dieser erste Eindruck wird sich dann bei den anstehenden, intensiveren Hörsessions nur noch bestätigen und vertiefen lassen.

Auch bei der Mittendarstellung wurde dem Susvara selbstredend die gleiche Aufmerksamkeit zuteil. Das derart präzise Miteinander aller beteiligten Instrumente, Geräusche oder sonstigen Effekte lässt aber auch gar nichts zu wünschen übrig.

Höhen-, Mitten- und Tiefenbereich sind wie Perlen auf ein Gummiband gezogen. Sie driften nie störend voneinander weg. Was sich entsprechend der Vorgabe entfernt hat, gliedert sich im nächsten Moment auch sanft wieder ein. Kein Bestandteil der Komposition entfernt sich je zu weit von den anderen. Der Zusammenhang bleibt uneingeschränkt bestehen, das Konzept stets schlüssig erhalten. Der Hörer verliert nichts und wird von nichts verlassen, was von Bedeutung ist.

Hierbei offenbart sich wieder das Können und die ganze Klasse eines Kopfhörers dieser Güte. Voraussetzung bleibt natürlich ein

entsprechender, ihn ergänzender Partners. Über den wir in diesem Fall mit dem großartigen Luminare verfügen.

Wie schon geschrieben, trägt die Qualität maßgeblich ihr Übriges dazu bei. Beginnend beim Medium im Zuspieler hin zum Headamp, dann zum Kopfhörer, verbunden mit den geeigneten Kabeln.

Mit solchen Boliden wie Luminare und Susvara, dazu im Bundle, fühlt man in den obersten Klangsphären zuhause.

In punkto Grundehrlichkeit und Ausdrucksmöglichkeiten haben Luminare und Susvara Zwillingscharakter. Sie erweisen sich als ein überaus kompetentes, wie ein füreinander geschaffenes Gespann. Sie verschmelzen zum SusMinare

Das war’s


Lohnt sich der Kauf des doppelt so teuren Susvara, wenn man schon den HE-1000 V2 besitzt? Ist er besser?

Das vermag ich nicht final zu beurteilen, da mich beide KH, auch beide am Luminare begeistert und überzeugt haben. Zudem fehlt mir der unmittelbare Vergleich. Denn meinen V2 hatte ich schon Wochen vor Eintreffen des Susvara verkauft. Beide brauche ich nicht, weil beide auf ihre Weise hervorragend sind und auch Ähnlichkeiten aufweisen.

Ohne dem tollen V2 zu nahe treten zu wollen, tauschen möchte ich aber jetzt auch nicht mehr.

Wer sich abends noch ein nicht dick machendes, vorzügliches

Dessert  gönnen  möchte,  der  sollte  seine  Musik  mal  mit  dem

SusMinare-Duo verköstigen.

Für mich steht jedenfalls folgendes fest.

Luminare und Susvara im Zusammenspiel bieten dem auditiven Gourmet ein Ohrbesteck allerhöchster Güte. Ich bin - mal wieder - angekommen.

( Veröffentlicht mit freundicher Genehmigung des Author`s C. K.  23.9.2017 )

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  Das Maß der Dinge ...
Posted by: AudioValve - 09-20-2017, 03:08 PM - Forum: Luminare - No Replies

An dynamischen, magnetostatischen und auch elektrostatischen Kopfhörern dürfte der AudioValve Luminare zum Allerbesten gehören, was man hierzulande überhaupt für noch für halbwegs vertretbares Geld erwerben kann.
Durch seine Kraftreserven treibt er jeden, aber auch wirklich jeden Kopfhörer – unabhängig von dessen Impedanz und Wirkungsgrad – jederzeit problemlos an und lotet dessen individuelles Potential optimal aus.
Wunderbare Klangfarben, schier grenzenlose Dynamik und eine eindrucksvolle Suggestion von Räumlichkeit sind dabei seine Kennzeichen.
Die Unmittelbarkeit und das Eintauchen in die Musik vermittelte mir bislang keiner der mir bekannten „Rivalen“ (und ich kenne einige…) in so einer eindrucksvollen Art und Weise.
Speziell mittel- und hochohmige Kopfhörer wie z. B. Sennheiser HD 800 S, Beyerdynamik DT 1990 Pro oder der nach wie vor für mich zur Referenzklasse zählende „Klassiker“ AKG K 1000, profitieren dabei insbesondere von der Option des OTL-Betriebs, die ohne Ausgangsübertrager arbeitet.
Und was ein Abyss 1266 an diesem Amp zu leisten vermag, das sollte man wirklich selbst einmal erlebt haben…
Dass der Luminare so „ganz nebenbei“ auch noch mit dem Elektrostaten von STAX hervorragend klar kommt (die jeweiligen Charakteristika eines SRL-700 oder eines Omega 007 Mk II arbeitet er z. B. mustergültig heraus) macht ihn zu einem wahren Alleskönner und daher auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis zum aktuellen „Maß der Dinge“ in Sachen Kopfhörerverstärker.

Thomas T.

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  Review - Mike Portnoy, TheHeadphoneList.com
Posted by: AudioValve - 09-20-2017, 03:04 PM - Forum: Solaris - No Replies

New Review: Audio Valve Solaris on TheHeadphoneList.com

AudioValve is a German audio gear manufacturer offering a wide product range. Helmut Becker is the man behind AudioValve products and he made his first patented design called RKV in 1982. According to the website, design principles of the first patented RKV can be found on Audiovalve’s current amplifiers. The company mostly focuses on vacuum tube designs and they produce preamps, power amps, integrated amps, and headphone amps.

In the product range of AudioValve, it is possible to find different units from mid-fi to high end classes. For example, the Baldur 300 power amplifier priced at 22.000 Euro can be used in a high end stereo system, while the pre-amp Sunilda is a good option for mid-fi systems.

I have been in contact with Helmut for a few month and he has been very helpful, responsive, and friendly. AudioValve has a very serious customer relations management. Indeed, Helmut replied all my mails within hours.
The Amplification:
The reviewed Solaris is one of the AudioValve’s vacuum tube headphone amps that is based on Helmut’s the RKV Mk3 design. The Solaris is not just a regular headphone amplifier; it has single ended and balanced outputs as well as a 5 pin special output for electrostatic headphones. It can be also used as a stereo amplifier pursuant to the speaker terminals on the rear panel of the unit.
The Solaris has two 6.3mm single ended outputs, one 4 pin XLR output and one 5 pin electrostatic output. There are also two gain settings and three output modes: IMP (impedencer mode/sensitive power), OTL (more power), and Stax mode.
The unit offers a powerful amplifier board to drive power hungry headphones.  According to the company, the Solaris is the one and only headphone amplifier on the market that drives all standard headphone loads from 3 OHM to 145.000 OHM.
[Image: Solaris_schwarz_v.jpg]
The Solaris has a high quality main body material which helps cooling of eight vacuum tubes. In accordance with the breathable and chic body, the amplifier doesn’t get too hot even during long listening sections. The utilized material to make the main body does not seem heavy, but the total weight of the Solaris is approx. 10 kilograms.
On the front panel, there is a reserved place for a plexiglass that allows us to see the inside of the amplifier and beautiful vacuum tubes’ colors when they are on. There is also a power button, gain level, output mode, and input selectors as well as balance and volume controls. The APLS volume potentiometer has a high quality structure and there is no unbalanced problem even at low volume levels. In addition, the Solaris has a 2 channel RF remote control that works flawlessly.
The unit maintains both XLR and RCA inputs as well as phono section (selected source out) outs on the rear panel. As aforementioned above, it has four isolated gold terminals for powering stereo speakers. Considering input/output richness, the Solaris can be described as a true all-in-one amplifier. Also, a DAC module can be integrated as an option.
The Solaris needs a truly strong package due to the fact that it contains some sensitive materials such as vacuum tubes inside and the plexiglass panel on the front side. The company is very attentive to make a seriously protecting package during shipment of the amps to customers.

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  Kunden Rezension, AudioValve Solaris vs. Luminare (Modell 2016)
Posted by: AudioValve - 09-20-2017, 08:45 AM - Forum: Solaris - No Replies

Unterschiede/Höreindrücke an verschiedenen Kopfhörern
 
Vorbemerkung:
Als Quelle für die Tests diente ein SACD-Player McIntosh MCD 500, direkt an Solaris bzw. Luminare über eine analoge symmetrische Verbindung (HMS Gran Finale Jubilee) angeschlossen (die Ausgangsspannung an den symmetrischen „fixed“ Ausgängen beträgt 4 Volt).
 
 
 
HiFiMan HE 1000 V2 (Betriebsmodus OTL)
 
Wo im Zusammenspiel des traumhaften  HE 1000 V2 mit dem Luminare vielleicht noch das ein oder andere winzige Artefakt von Härte in den Höhen auszumachen war, da ist mit dem Solaris Geschmeidigkeit pur angesagt. Die Organisation der imaginären Bühne ist noch exakter und präziser.
Und der Bassbereich gewinnt deutlich an Volumen, Tiefe und Schwärze.
Das Klanggeschehen ist von einer enormen Plastizität, der Detailreichtum und die Feinauflösung legen nochmals zu. Die Luftigkeit ist schier phänomenal.
Ich hatte das in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Die Kombination Solaris/HE 1000 V2 ist definitiv das Beste, was ich bislang im KH/KHA-Bereich zu hören bekam.
In fast vier Jahrzehnten der Beschäftigung mit Kopfhörern hat mich noch keine Kombination so begeistert wie diese.


 
Abyss 1266 (Betriebsmodus OTL)
 
Ähnliches wie für den HE 1000 V2 gilt auch für „Mr. Dynamic“, den Abyss 1266, der am Solaris nochmals an Dynamik, aber auch an Detailtreue und Räumlichkeit zulegt, so dass in der Lautstärke-Poti-Stellung 9 Uhr schon die (nicht vorhandenen) Wände wackeln. Er profitiert stark von der höheren Leistung, ein klares Plus also hier für den Solaris. Rock´n´Roll pur.


 
STAX Omega 007 und SRL 700 (Betriebsmodus STAX mit Gain-Verstärkung)
 
Meine eigentliche Hoffnung, den Solaris betreffend, lag ja vor allem in einer effizienteren Befeuerung des STAX Omega 007.
Das nominelle Mehr an Leistung brachte für mich allerdings kein unmittelbares Mehr an klanglicher Performance und man musste das Poti für entsprechende Lautstärken eigentlich genauso weit aufdrehen wie beim Luminare.
 
Um das etwas differenzierter betrachten zu können, habe ich einen zusätzlichen Vergleich mit dem STAX-Treiber SRM 727 II durchgeführt.
Im Vergleich zum 727 weist der Solaris im Zusammenspiel mit dem Omega 007 eine andere Klangphilosophie auf.
Die STAX-Kombi setzt auf Dynamik, Agilität und stärkere Bassbetonung, Solaris/007 präsentieren ein ruhigeres, weiträumigeres Klangbild, das stärker den musikalischen Fluss im Fokus hat.
Das ist am Ende Geschmackssache und keine Frage unterschiedlicher Qualitätsstufen.
 
Der Vergleichstest wurde dann nochmals mit dem Luminare wiederholt.
Die Unterschiede am Omega 007 sind da nicht gravierend und das Mehr an Leistung beim Solaris drückt sich nicht in höherer Lautstärke oder mehr Bassvolumen aus, sondern eher in der Darstellung der imaginären Bühne.
Am Solaris wird die Darstellung etwas weiträumiger und distanzierter, aber dadurch speziell bei Klassik auch schlüssiger, die Balance z. B. zwischen einer Singstimme und dem begleitenden Orchester wird schlüssiger, insgesamt mit etwas mehr Distanz zum Geschehen. Damit arbeitet der Solaris die Unterschiede zwischen dem Omega und dem SRL 700 noch einen Tick besser heraus, als der Luminare (der 700er zoomt den Hörer deutlich näher an das Klanggeschehen und ist auch höhenbetonter, wie die alten Lambdas es auch waren).

 
Dass die Unterschiede hier zwischen Solaris und Luminare sehr gering waren, hat wohl einen einfachen Grund: das technische Setup für die Spannungsverstärkung der Elektrostaten ist im Wesentlichen identisch, die verdoppelte Röhrenbestückung des Solaris wirkt sich hier also faktisch so gut wie nicht aus.
Es bleibt aber damit auch dabei: der STAX 007 kann dem HE 1000 V2 nicht das Wasser reichen, egal wie man ihn betreibt.

Für den SRL 700 loht sich der Test im  IMP-Modus mit Gain-Verstärkung.
Man muss zwar relativ weit aufdrehen, aber das Klangbild wirkt einen Tick sauberer und geordneter als im eigentlichen STAX Modus.
 
 
Denon AH 7200 (Betriebsmodus IMP)


Den Denon betreibt am Luminare wg. seiner geringen Impedanz und seines hohen Wirkungsgrades im IMP Mode - dito am Solaris.


Ergebnis im Vergleich hier: mit dem Solaris verbesserte Räumlichkeit, für einen geschlossenen KH sehr gute Außer-Kopf-Lokalisation und Bassenergie zum Abwinken, trotzdem feingeistig z. B.  bei Frauenstimmen bleibend.
Exzellent.


Sennheiser HD 800 S (Betriebsmodus OTL)

Der Sennheiser legt am Solaris räumlich noch einen Tick zu, da ist er ohnehin schon nahezu unschlagbar. Interessant ist, dass er in Punkto Hochtonenergie ein wenig mehr Aggressivität zeigt und etwas trockener/nüchterner klingt was bei sehr präsenzbetonten Aufnahmen leicht kritisch werden kann. Seltsamerweise war beim HE 1000 V2 genau umgekehrt, da hatte der Solaris die kleinen Spitzen in den Höhen ganz sanft abgerundet. Der Solaris erinnert in Kombination mit HD 800 S ein wenig an einen Eternal Arts TTP



AKG K 1000 (Betriebsmodus OTL)

Die Unterschiede zwischen den beiden Amps fielen bei diesem KH (neben den STAXen) für mich am geringsten aus (obwohl das Mehr an Leistung bei einen so wirkungsgradschwachen KH mit dem K 1000 eigentlich eine Trumpfkarte sein sollte):

Eine Nuance mehr Tiefenstaffelung, dadurch aber auch ein minimaler Verlust an Details und Ortungsschärfe. Ein Patt, würde ich sagen.


Audeze LCD 3 (Betriebsmodus IMP)

Der LCD 3 hatte mir am Luminare schon nicht besonders gefallen, am Solaris macht er auch nicht viel Boden gut. Wird das Klanggeschehen komplexer, insbesondere im Präsenz- und Höhenbereich, verliert er manchmal etwas die Kontrolle und spielt leicht unsauber, Sopranstimmen werden im Forte dann auch ´mal breit wie Scheunentore, mit unschönen Resonanzen. Und ein Raumwunder wird der LCD auch am Solaris nicht.

Ich denke, der LCD 3 ist kein KH für Röhren-Amps, er braucht doch eher die noch straffere Kontrolle eines kräftigen Transistors.




Audioquest Nighthawk (Betriebsmodus IMP)

Auch der Audioquest Nighthawk ist für mich kein Top-Kandidat für den Betrieb an einem Röhren-KHA.
Sein eher dunkler Timbre und seine sonore Gangart lassen ihn hier etwas überbetulich wirken, es fehlt an Spritzigkeit und Schnelligkeit. Daran ändert auch der Solaris nichts.
Einen Schritt in die richtige Richtung brachte allerdings der Versuch mit einer symmetrischen KH-Verkabelung, das Klangbild wurde etwas offener und differenzierter.

Dennoch bleibt der Nighthawk ist für mich eher ein Kandidat für einen neutralen, gerne auch etwas analytischen Transistor-Amp.

 
Bisheriges Fazit
Bisher konnten also HE 1000 V2 und der Abyss im Vergleich Solaris/Luminare die größten Schritte nach vorne machen, auch der Denon zieht gut mit. Die STAXe profitieren nicht durch mehr Dynamik sondern durch etwas mehr Atmosphäre und musikalischen Fluss. Bei Sennheiser und AKG halten sich Pros und Cons in etwa die Waage, da ist es Geschmackssache.
Der Audioquest Nighthawk ist per se (zumindest in der unsymmetrischen Standardverkabelung) kein optimaler Spielpartner für einen Röhren-KHA.
Und der Audeze LCD 3 bleibt in diesem Feld leider ein Verlierer.

 
Thomas T.

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