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  mangelnde technische Sicherheit - sprich CE Zeichen
Posted by: AudioValve - 10-21-2017, 05:23 PM - Forum: Miscellaneous / Verschiedenes ... - No Replies

Ich finde es einen ungeheuerlichen Vorgang, Produkte die nicht den technischen EU Richtlinien entsprechen auf den EU Markt zu bringen, sei es zu Testzwecken, oder aber auch zuhause, oder im Handel - und in Betrieb zu nehmen. Das ist nicht nur sehr dumm sondern auch grob fahrlässig und eine staftbare Handlung. Da schützt selbst Unwissenheit nicht vor Stafe. Vielen scheint dieser Aspekt nicht mal im Ansatz bekannt, bewusst zu sein - oder es interessiert schlichtweg niemanden. So geht es aber eben nicht in der EU, wer Produkte ohne CE Zeichen in Umlauf bringt, macht sich schlichtweg strafbar - egal ob als Händler oder Verbraucher. Ich reiße mir mit meinen Leuten jeden Tag den "Allerwertesten" auf, um gesetzeskonform diese EU Richtlinien umzusetzen - darum sehen unsere Produkte so aus, wie sie aussehen. Wer nicht gesetzteskonform baut, verschafft sich technische Vorteile zu Lasten der Sicherheit des Verbrauchers. Beispiel: Unsere Kopfhörer Verstärker mit STAX Ausgängen besitzten Übertrager um zu verhindern, dass im Fehlerfall - und nur darum geht es - keine berührbare hohen Spannungen auf die Buchse gelangt. Zunehmend etablieren sich allerdings Konzepte ohne Übertrager - sog. "galvanisch gekoppelte" Verstärker, die im Fehlerfall an den Kontakten der STAX Buchse die hohe Versorgungsspannung des Verstärkers zu liegen haben. Diese Kontakte liegen nur 2mm tief in Ihrer Fassung, sind leicht zu berühren und stellen dann eine große Gefahr für jeden dar, der dran rum spielt. Sicher, ich würde auch gern ohne Übertrager direkt gekoppelt runter bis auf ein Herz unter Grenzfrequenz - darf ich aber nicht und damit fertig. Wer sich als Produzent an diese und andere Regeln nicht hält, erschleicht sich einen Wettbewerbsvorteil. Ich beobachte wie sich ein gewisses Klientel - offensichtlich aus Dummheit oder Ignoranz - grob fahrlässig darüber hinweg setzt, als sei dies ein Kavaliersdelikt. Wenn ich sehe, dass Röhren offen heraus schauen, oder im Fehlerfall an den STAX Buchen lebensgefährliche Spannungen auftreten können, dreht sich mir - als ehem. Entwickler aus der Medizintechnik ( Vorschriften der MEDGV ) - der Magen um. Ist eigentlich niemandem bewusst, was im Falle eines Fehler / Unfalles, sei es weil jemand in die Röhren fällt, oder jemand an den STAX Buchsen - Kontakten herum spielt, auf den Verursacher zu kommt ?? Ich habe mir extra für die vorliegende Formulierung Kollegen vom Regierungspräsidium TÜV Kassel geholt und allesamt waren sich einig - hier gehört radikal der Netzstecker gezogen - EU weit. Ich ich bitte doch alle höflichst vor der Beurteilung klanglicher Eigenschaften - die Einhaltung der Richtlinien am Produkt sicher zu stellen - das obliegt Ihren Sorgfaltspflichten und alles andere wäre einfach nicht fair und gehört nicht in die objektive Bewertung. Das CE Zeichen auf dem Produkt wäre schon mal ein Anfang. Ich will mal noch deutlicher werden, ich habe schon lange gewisse Produkte im Auge, die für Sie als Verbraucher ein Riskio darstellen, dessen Sich sich natürlich nicht bewusst sind - es klärt Sie ja auch niemand auf. Wenn besagte Produkte auf kommenden Messen nicht "spielbar" sind - hat die Gewerbeaufsicht den Stecker gezogen, dafür werde ich sorgen. Mir liegt Ihr Wohl und ein fairer Wettbewerb am Herzen.

Sie dürfen diesen Text gern weiter reichen, Becker - AudioValve

was man wissen solte .....

nach einer aktuellen Entscheidung des OLG Frankfurt a.M. (Urt. v. 20.01.2011, Az. 6 U 203/09) kann das Inverkehrbringen von Waren ohne CE-Kennzeichen einen Wettbewerbsverstoß begründen, wenn für diese Waren in einer technischen Norm die CE-Kennzeichnung vorgeschrieben wird und hierdurch die Unbedenklichkeit der Verwendung attestiert werden soll. In diesem Fall können technische Vorschriften ausnahmsweise als Marktverhaltensregeln betrachtet werden, sodass ein Verstoß wettbewerbsrechtliche Relevanz aufweist.

Die CE-Kennzeichnung bedeutet „Communautés Européennes“. Sie ist das äußere Zeichen dafür, dass ein Produkt den dem Hersteller auferlegten Anforderungen der Europäischen Gemeinschaft entspricht. Mit der CE-Kennzeichnung eines Produktes erklärt der Verantwortliche (der Hersteller oder sein Bevollmächtigter, dies ist in der Regel der Importeur), dass das Produkt allen gesetzlichen entspricht sowie alle vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren (u.a. der Überprüfung der Normenkonformität) durchgeführt wurden. Durch Anbringen des CE-Zeichens auf dem Produkt – in Ausnahmefällen auf der Verpackung – wird die Konformität auch nach außen hin sichtbar gemacht.

Die CE-Kennzeichnung ist kein Qualitätszeichen, sondern ein Verwaltungszeichen mit Funktion als Aufsichtszeichen, das z. B. den Gewerbeaufsichtsbeamten in den EU-Ländern die Kontrolle über die zulässige Vermarktung (Inverkehrbringen) der Erzeugnisse erleichtern soll.

Alle kennzeichnungspflichtige Produkte MÜSSEN mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet sein, damit diese Produkte überhaupt innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden dürfen. Die CE-Kennzeichnung ist zwingend vorgeschrieben und anzubringen, bevor ein Produkt, das der CE-Kennzeichnung unterliegt, in den Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird.

Bei angebrachten, aber gefälschten CE Kennzeichnen (China CE) gilt folgendes:

Hier liegt in der Kennzeichnung des Produktes mit dem CE die Äußerung des Herstellers oder desjenigen, der das CE Kennzeichen angebracht hat (z. B. Importeur) die Behauptung, das Produkt entspreche allen anzuwendenden Vorschriften und es seien alle vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren (z. B. Überprüfung der Normenkonformität) durchgeführt worden.

Diese Behauptung ist unzutreffend, wenn das Kennzeichen gefälscht ist ! Es liegt eine Täuschung des Verbrauchers vor; ein CE-kennzeichnungspflichtiges Produkt, das in Deutschland verkauft wird, ist somit in der Regel mangelhaft im Sinne von § 434 Abs. 1 BGB, wenn das Kennzeichen fehlt oder gefälscht ist.

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  best amp at the Rotterdam show in october 2017
Posted by: AudioValve - 10-20-2017, 06:39 AM - Forum: Solaris - No Replies

read the blog from headfonica:

click here ...

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  Ein ewig Suchender ist zufrieden ...
Posted by: AudioValve - 10-11-2017, 08:51 AM - Forum: Baldur 70 / 300 - No Replies

[Image: cid_F0_F0_CF69_5_D47_4_ED5_9_CDC_F84_C6_...edport.jpg]

Hallo Herr Becker,

da ich an ihrer Veranstaltung nicht teilnehmen konnte,hier mal ein kleiner Bericht. Ein ewig Suchender ist zufrieden

Nach vielen Stationen ( ML-PASS-GRUENSCH-VALVET- STRADA MONOS –PATHOS- BALDUR 70) scheinen die 300 Baldur meine Erfüllung zu sein.

In der Konfiguration : Horns Mummy-Wadia 381i-Cardas Reference LS-NF-Stein Music Stromvesorgung-Baldur 300 begeistern sie mich und andere Zuhörer immer wieder.

Auch möchte ich mich hier, für den immer wieder netten Kontakt , bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut P

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  AudioValve`s Luminare & Susvara - Medizin für die Ohren
Posted by: AudioValve - 09-23-2017, 05:18 PM - Forum: Luminare - No Replies

Eines vorweg: Luminare und oder mit Susvara bescheren einem reinstes, allerfeinstes und hochklassiges Hörvergnügen!

In Folge gebe ich ein paar persönliche Eindrücke preis, die ich mit dem Tandem bisher gewinnen durfte.

Es handelt sich um keine akademische Abhandlung auf die umschriebenen Produkte bezogen. Dafür sind Fachleute verantwortlich. Hier handelt es sich lediglich um einen simplen Nutzerbericht sozusagen aus dem Bauch heraus.

Die exakten Spezifikationen der Produkte bitte ich bei Interesse den Herstellerseiten zu entnehmen.


Los geht’s


Der aktuelle Luminare von Herrn Becker ist bereits vor dem Kauf des Susvara mit diversen anderen Kopfhörern bei mir zum Einsatz gekommen. Endlich bin ich bei einem Headamp gelandet, bei dem es mich nicht gleich wieder zum nächsten treibt. Endlich einem, der bei mir vor Anker gegangen ist.

Vor der Anschaffung des nicht gerade für Kleingeld zu erwerbenden Susvara hatte ich bei Herrn Becker vorsichtig angefragt, ob der Luminare diesen leistungshungrigen auf 60 Ohm ausgelegten Susvara auch entsprechend und befriedigend befeuern könne. Ich wollte auf Nummer Sicher gehen.

Doch diese Frage rang Herrn Becker nur ein mild-gütiges Lächeln ab. Seine souveräne gleichwie freundliche Antwort lautete, dass es aktuell wohl keinen Kopfhörer geben würde, den der Luminare nicht adäquat versorgen könnte. Ich habe ihm vertraut und den Susvara aufs Geratewohl bestellt.

Nun weiß ich: wie recht Herr Becker doch hatte!


Ein Headamp vom Kaliber eines Luminare hatte stets alle mir von mir verwendeten Kopfhörer mit spielerischer Leichtigkeit und Bravour bedient.

U.a. den Stax 009, Abyss AB-1266, die Audeze-Palette, Hifiman HE-1000 V1+V2, AKG 1000, oder den Focal Utopia ohne auch nur ansatzweise mit der Röhre (oder Wimper) zu zucken.

Jetzt sollte sich der Susvara daran begeben mich zu überzeugen.

Und es sollte eine Krönung werden.

Der amtlich eingebaute Leistungspuffer des Amps kam bei keinem der KH-Modelle zum Einsatz. Nach Betätigung des Gain-Schalters schenkt der Luminare noch mal satte 10 db Zusatzleistung. Eine eiserne Notreserve für alle Fälle. Gut zu haben, schließlich weiß man ja nie.

Üppig bestückt mit zwei asymmetrischen 3,5 mm Klinken-Buchsen, einem XLR-Anschluss für den symmetrischen und einem Stax-Anschluss geht der Luminare ins Rennen. Alles vorhanden, wonach einem der Sinn steht.

Beim überarbeiteten Luminare ab Modell 2016 können XLR und 6,3er Klinke jetzt auch zusätzlich über den Stax-Mode betrieben werden. Ein kleinerer Wahlschalter für die Modi IMP, OTL und Stax sitzt rechts und etwas nach oben versetzt neben dem weitaus auffälligeren Lautstärkeregler.

Auch eine kleine, handliche Remote Control ist vorhanden und kommt bei mir regelmäßig zum Einsatz. Ich finde die gehört auch unbedingt mit an Bord. Nützlich vor allem, wenn der Luminare als Preamp Verwendung findet.

Meine wunderschöne Ausführung hatte ich als Alternative zu schwarz in der Farbe Elfenbein und mit Goldknöpfen bestückt bestellt. Davon werden vermutlich jedoch weitaus weniger angefordert. Geschmacksache. Des Weiteren ist meiner mit


einem optional erhältlichen DAC ausgestattet. Reichlich Vielfalt für alle Eventualitäten!

Sollte jemandem die schon satte Röhrenleistung des Luminare immer noch nicht genügen, so kann er von der Röhrenanzahl her auf den doppelt bestückten Solaris zurückgreifen, den größeren Bruder.

Der Susvara benötigt dieses für manchen sicherlich reizvolle Upgrade meines Erachtens nicht unbedingt.


Das Warming Up


Müssen Verstärker, Lautsprecher oder Kopfhörer heutzutage überhaupt noch eingespielt werden? Darüber sind die Geister seit jeher geteilter Meinung. Immerhin haben die auf dem Markt eingeführten Produkte laut Herstellerangaben bereits entsprechend lange Strecken in den Laboratorien zurückgelegt.

Der eine oder andere mag auch nach einer weiteren, ausgedehnten Einspielzeit keinen gravierenden Unterschied feststellen, wenn überhaupt. Andere hingegen bestehen auf eine hörbare Verbesserung und Notwendigkeit. Laut einem Magazinbericht empfiehlt ein Redakteur dem Susvara eine Einspieldauer von ca. 200 Stunden. Solche Dimensionen sind mir auch auf andere Headphones bezogen schon zu Ohren gekommen. Ich kann das weder bestätigen, noch negieren.

Schlussendlich hat jedweder Umgang damit individuellen Charakter. Der Mensch ist und bleibt darüber hinaus ein Gewohnheitstier. Hörverhalten, Gehirn, Stimmung, Equipment, Quellen, etc. verquicken oft einiges. Und sämtliche der aufgezählten Aspekte spielen sicherlich ihre Rolle. Im Zusammenwirken der Komponenten entstehen nicht zuletzt die persönlichen Überzeugungen.



Darunter fällt auch die Kraft einer Suggestion, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Der Mensch kann hören, was er hören will, somit auch nicht hören, oder gar überhören will.

Einen ausgelieferten und von der Leine gelassenen Luminare interessieren Fakten. Emotionale Spielarten beschäftigen ihn naturgemäß eher nicht. Er verrichtet ohne weiter zu hinterfragen bestmöglich seinen Dienst.

Wer dem Luminare kennt und schätzt, kann dem eigentlich nur beipflichten.



Was das Ohr so lernen kann


Die Wenigsten verfügen über ein Hochschul-Ohr oder goldenes Ohr. Ich habe Menschen kennengelernt, die in diesem Bereich mit teils verblüffendem Talent ausgestattet sind. Verfügt man, wie ich, nicht darüber, beeindruckt es zunächst um so mehr. Die Gabe kann aber auch Fluch und Segen zugleich sein. Wohl dem, der sich trotzdem noch in etwas fallen lassen kann, ohne unbedingt das Gras wachsen hören zu müssen.

Wer immerhin mit durchschnittlichem Hörvermögen ausgestattet ist, sich jedoch bewusst, gezielt und vor allem regelmäßig auf die höhere Schule des genauen Hinhörens einlässt, schärft diesen Sinn unweigerlich. Die Fähigkeit in Konsequenz immer besser unterscheiden zu können, wächst kontinuierlich. Wie schärft man also am effektivsten sein Gehör? Nein, nicht durch zu-hören! Das macht etwas zu und verschließt. Aber durch hin-hören! Hinhören öffnet. (Das gilt im Übrigen auch für alles im Alltag.)

Die Folge: der Anspruch des Hörgeschulten wächst unweigerlich. Das findet zum Schrecken des Portemonnaies in dem Bedürfnis Ausdruck sich immer besseres, teureres Equipment zulegen zu wollen, zumindest dies zu wünschen. Bei mir gipfelte das wie hier aufgeführt im Luminare nun in Kombination mit dem Susvara.



Der Susvara fährt aus der Garage


Das Unboxing hat etwas von Weihnachten, man selbst dann etwas von einem Kind unter dem Christbaum. So verhalten sich in Mehrheit die Männer ganz gern. Der Erwachsene nimmt sich meist mehr Zeit als ein Kind und entpellt das gute Stück genüsslich. Immerhin gibt der Preis des Objektes der Begierde schon mal eine gesteigerte Erwartungshaltung vor.

Rückblickend betrachtet, geht der so ersehnte und feierlich zelebrierte Akt jedoch in Windeseile vorüber.

Hat man das gute Stück vollends freigelegt, bleibt jenes Unveiling-Erlebnis letztlich nur als Momentaufnahme in der Erinnerung haften.

Nicht benötigtes wird wieder in die ansprechende, edle Klappkiste zurück geräumt. Diese lagert fortan unbeachtet in kaum benutzter Umgebung. Ordentlich verstaut und mit der Hoffnung behaftet, dass das Teil nicht allzu bald im Sog des Wieder-Verkaufen-Wollens erneut wieder heraus gekramt werden muss.

Gleiches Schicksal ereilt wohl auch das schicke, zur Lieferung gehörende Hochglanzbüchlein. Braucht es das? Über dessen Inhalt hat sich der Käufer längst vorher informiert. Da steht auch nichts neues drin. Flüchtig wird es durchgeblättert, kurz erfreut man sich an den anspruchsvollen Fotoaufnahmen, an der professionellen, grafischen Gestaltung und am guten Papier. Bald darauf wird es schon vernachlässigt und schlummert unbetrachtet in der Box vor sich hin. Wer ihm gnädig, der schenkt ihm ein Plätzchen im Regal. Wer’s braucht, Bitteschön.

Aufmachung und Beilage dienen vermutlich ein Stück weit auch der Preisrechtfertigung.

Mittig in der Box und zwischen den Kopfhörerbacken geschützt positioniert, befindet sich eine mit Deckelchen versehene, kleine

Kammer. Groß genug für ein Set, bestehend aus einem symmetrischen und einem asymmetrischen Kabel. Identisch mit dem des V2.

Mir persönlich gefällt die Verarbeitung des Susvara insgesamt sehr gut. Der Tragekomfort ist für mein Dafürhalten und meinen Kopf hervorragend und überaus angenehm. Im Großen und Ganzen wie beim Vorgänger. Anders dann in einigen Details.

Das nun wieder etwas mehr zum Runden tendierende Design der Ohrschalen sagt mir zumindest am Kopf mehr zu als die länglichere und nach unten gezogene Schalenform des HE-1000 V1/V2.

Sind Metallbügel und Kopfband korrekt eingestellt und das Konstrukt aufgesetzt, fühlen sich nicht nur die bedeckten Ohren wohl. Die verfügen beim Susvara immer noch über ausreichend Platz um sich herum. Für mich ist das ein wesentliches Wohlfühl-Kriterium. Im Gegensatz zum sonst sehr guten Denon AH-7200. Der ist mir die innere Aussparung für die Ohren betreffend doch etwas zu klein ausgelegt. Dabei habe ich nicht mal große Ohren.

Ja, der V2 saß ebenfalls bequem. Doch gefühlt hatte ich im Innenraum seines Geheges irgendwie zu viel Platz. Ich fragte mich immer wieder, ob das für’s Klangbild vonnöten sei. Dieses Gefühl hat sich beim Susvara erledigt. Nein, das braucht es hierbei nicht. Mit dem Susvara umgibt meinen Kopf ein perfekter Kopfhörer mit angenehmem Gewicht, gefertigt aus leichten, stabilen Materialien. Ein Hochkaräter, der sich allerbestens für entspannte Langzeit-Hörsessions eignet.

Hört, hört!

Der wie eingangs schon erwähnt vom Luminare souverän und lässig befeuerte Susvara legt das eingespielte Quellmaterial glasklar, rein und grundehrlich dar. In allen Belangen sehr

überzeugend. Er täuscht nichts vor. Schönfärberei ist ihm fremd. Das Klangspektrum, welches sich im und gefühlt um den Kopf herum entfaltet, sucht wirklich seinesgleichen. Die Abstimmung ist das A und O und die ist nun mal perfekt. Ich schätze seinen a u f r i c h t i g e n ,  a u s g e w o g e n e n C h a r a k t e r
m i t  d e r einschmeichelnden Attitüde sehr.

Unverkennbar stammt er aus der selben Familie wie sein kleinerer Bruder V2.

Die ideale Einstellung für den Susvara am Luminare erhalte ich mit dem OTL Modus. Schon ab einem Drittel aufgedrehtem Lautstärkepegel wird es richtig gut. Je nach Aufnahme regelt man es sich dann passend.

Selbst Songs, die vom Quellmaterial her nicht unbedingt absolut top sind, vermitteln die Gesamtdarstellung betreffend einen deutlichen Mehrwert. Minderwertigerem Zuspielmaterial scheint er mitunter einen versöhnlichen Eindruck.

Je besser die Aufnahmequalität, natürlich desto besser auch das, was am anderen Ende rauskommt. Gleichbleibend wohl strukturiert ohne jemals die kompositorischen Zusammenhänge zu verlieren, dient sich der Susvara dem Gehör an.

Konzentriert man sich während des Hörens auf einzelne Details einer Darbietung, bekommt man die im Klangbild eingezeichneten Linien der einzelnen Sequenzen sauber seziert präsentiert. Lässt man das Song-Gesamtkunstwerk im Kopfe klingen, kann man sich wie entspannt in eine ausladende Klangwanne legen und entspannt darin träumen, sich streicheln und verwöhnen lassen. Beinahe wie in einem Spa.

Entweder hörst du auf das, was dir der Susvara anbietet, oder du erlaubst ihm, dich einfach hören zu lassen. Er wird jedenfalls sämtlichen individuellen Hörbedürfnissen gerecht.


Das ist die hohe Kunst des Kopfhörerbaus letztlich eine ideale Abstimmung sämtlicher Ebenen zu erreichen.

Instrumente und Stimmen finden sich wie vom Kapellmeister angeordnet stets im perfekten Verhältnis angeordnet. Das Scheinwerferlicht innerhalb der Darstellung wird auf die hervorzuhebende Passage gerichtet. Bei Bedarf lenkt der Spot die Aufmerksamkeit fast unmerklich auf eine andere Sequenz. Daraus ergibt sich ein harmonisches Wechselspiel. Jede Komponente findet sich genau dort, wo sie hingehört. Eben so, wie es Toningenieur und Künstler beim Mix wohl auch beabsichtigt hatten.

Sobald ich einen neuen Kopfhörer entboxt habe, gönne ich mir vor der ersten Session einen Schnelltest. Der ist allein meiner Ungeduld und Neugier geschuldet.

Wie präsentiert sich das Fundament der Bässe? Wie tief reichen sie hinunter? Schwummern oder dröhnen sie vielleicht? Oder sind sie optimal dosiert? Wie sind sie auf die über ihnen liegenden Ebenen abgestimmt?

Mit zwei präferierten Songs versuche ich eine erste Antwort auf meine Fragen zu bekommen. Schnelle, nicht bis ins letzte Detail maßgebliche Antworten.

Dabei helfen mir zum einen Lorde mit Royals, zum anderen Craig Pruess und sein Sacred Chants of Buddha.

Beim Susvara bin ich in beiden Fällen auf Anhieb sehr angetan. Die fein abgestimmte Dynamik und eine absolut wohltuende Wucht mit wie für mein Ohr geschaffener, angenehmer Tiefreiche vermitteln den Geschmack eines sehr gut geschüttelten Cocktails. Allein die Charakteristik der Bässe hat mich jedenfalls schnell für sich eingenommen.


Für den allerersten Check der Gesangsstimmen dient mir Rachael Yamagata ft. Ray Lamontagne - Duet. Die Dame kommt mir dabei sehr nah ans Ohr und ihre Stimme lässt sich so gut analysieren.

Ich sollte nicht behaupten die Bedeutung einer Gesangsstimme sei für mich wichtiger als anderes. Aber paradoxerweise ist es doch ein wenig so. Ich lege vermehrt wert darauf.

Wie hat Susvara-Entwickler Dr. Fang Bian den oft gefürchteten S-Laut der Interpreten eingefangen oder abgefedert? Schon beim V2 gab’s da nichts zu meckern. Wie warm, wie präsent, wie ehrlich offenbart sich der Stimmcharakter der Sänger? Werden vielleicht störende Artefakte freigelegt. Beißt irgendwo irgendetwas zu diskant, zu spitz ins Trommelfell?

Nicht erwartete Befürchtungen dieses allerersten Ungedulds-Checks lösen sich ebenfalls unmittelbar in Wohlgefallen auf. Nichts betrübt mich, was auch eine frühe Enttäuschung nach sich gezogen hätte. Das Gegenteil ist der Fall. Dieser erste Eindruck wird sich dann bei den anstehenden, intensiveren Hörsessions nur noch bestätigen und vertiefen lassen.

Auch bei der Mittendarstellung wurde dem Susvara selbstredend die gleiche Aufmerksamkeit zuteil. Das derart präzise Miteinander aller beteiligten Instrumente, Geräusche oder sonstigen Effekte lässt aber auch gar nichts zu wünschen übrig.

Höhen-, Mitten- und Tiefenbereich sind wie Perlen auf ein Gummiband gezogen. Sie driften nie störend voneinander weg. Was sich entsprechend der Vorgabe entfernt hat, gliedert sich im nächsten Moment auch sanft wieder ein. Kein Bestandteil der Komposition entfernt sich je zu weit von den anderen. Der Zusammenhang bleibt uneingeschränkt bestehen, das Konzept stets schlüssig erhalten. Der Hörer verliert nichts und wird von nichts verlassen, was von Bedeutung ist.

Hierbei offenbart sich wieder das Können und die ganze Klasse eines Kopfhörers dieser Güte. Voraussetzung bleibt natürlich ein

entsprechender, ihn ergänzender Partners. Über den wir in diesem Fall mit dem großartigen Luminare verfügen.

Wie schon geschrieben, trägt die Qualität maßgeblich ihr Übriges dazu bei. Beginnend beim Medium im Zuspieler hin zum Headamp, dann zum Kopfhörer, verbunden mit den geeigneten Kabeln.

Mit solchen Boliden wie Luminare und Susvara, dazu im Bundle, fühlt man in den obersten Klangsphären zuhause.

In punkto Grundehrlichkeit und Ausdrucksmöglichkeiten haben Luminare und Susvara Zwillingscharakter. Sie erweisen sich als ein überaus kompetentes, wie ein füreinander geschaffenes Gespann. Sie verschmelzen zum SusMinare

Das war’s


Lohnt sich der Kauf des doppelt so teuren Susvara, wenn man schon den HE-1000 V2 besitzt? Ist er besser?

Das vermag ich nicht final zu beurteilen, da mich beide KH, auch beide am Luminare begeistert und überzeugt haben. Zudem fehlt mir der unmittelbare Vergleich. Denn meinen V2 hatte ich schon Wochen vor Eintreffen des Susvara verkauft. Beide brauche ich nicht, weil beide auf ihre Weise hervorragend sind und auch Ähnlichkeiten aufweisen.

Ohne dem tollen V2 zu nahe treten zu wollen, tauschen möchte ich aber jetzt auch nicht mehr.

Wer sich abends noch ein nicht dick machendes, vorzügliches

Dessert  gönnen  möchte,  der  sollte  seine  Musik  mal  mit  dem

SusMinare-Duo verköstigen.

Für mich steht jedenfalls folgendes fest.

Luminare und Susvara im Zusammenspiel bieten dem auditiven Gourmet ein Ohrbesteck allerhöchster Güte. Ich bin - mal wieder - angekommen.

( Veröffentlicht mit freundicher Genehmigung des Author`s C. K.  23.9.2017 )

[Image: IMG_2958.jpg]

[Image: IMG_2956.jpg]

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  Das Maß der Dinge ...
Posted by: AudioValve - 09-20-2017, 03:08 PM - Forum: Luminare - No Replies

An dynamischen, magnetostatischen und auch elektrostatischen Kopfhörern dürfte der AudioValve Luminare zum Allerbesten gehören, was man hierzulande überhaupt für noch für halbwegs vertretbares Geld erwerben kann.
Durch seine Kraftreserven treibt er jeden, aber auch wirklich jeden Kopfhörer – unabhängig von dessen Impedanz und Wirkungsgrad – jederzeit problemlos an und lotet dessen individuelles Potential optimal aus.
Wunderbare Klangfarben, schier grenzenlose Dynamik und eine eindrucksvolle Suggestion von Räumlichkeit sind dabei seine Kennzeichen.
Die Unmittelbarkeit und das Eintauchen in die Musik vermittelte mir bislang keiner der mir bekannten „Rivalen“ (und ich kenne einige…) in so einer eindrucksvollen Art und Weise.
Speziell mittel- und hochohmige Kopfhörer wie z. B. Sennheiser HD 800 S, Beyerdynamik DT 1990 Pro oder der nach wie vor für mich zur Referenzklasse zählende „Klassiker“ AKG K 1000, profitieren dabei insbesondere von der Option des OTL-Betriebs, die ohne Ausgangsübertrager arbeitet.
Und was ein Abyss 1266 an diesem Amp zu leisten vermag, das sollte man wirklich selbst einmal erlebt haben…
Dass der Luminare so „ganz nebenbei“ auch noch mit dem Elektrostaten von STAX hervorragend klar kommt (die jeweiligen Charakteristika eines SRL-700 oder eines Omega 007 Mk II arbeitet er z. B. mustergültig heraus) macht ihn zu einem wahren Alleskönner und daher auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis zum aktuellen „Maß der Dinge“ in Sachen Kopfhörerverstärker.

Thomas T.

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  Review - Mike Portnoy, TheHeadphoneList.com
Posted by: AudioValve - 09-20-2017, 03:04 PM - Forum: Solaris - No Replies

New Review: Audio Valve Solaris on TheHeadphoneList.com

AudioValve is a German audio gear manufacturer offering a wide product range. Helmut Becker is the man behind AudioValve products and he made his first patented design called RKV in 1982. According to the website, design principles of the first patented RKV can be found on Audiovalve’s current amplifiers. The company mostly focuses on vacuum tube designs and they produce preamps, power amps, integrated amps, and headphone amps.

In the product range of AudioValve, it is possible to find different units from mid-fi to high end classes. For example, the Baldur 300 power amplifier priced at 22.000 Euro can be used in a high end stereo system, while the pre-amp Sunilda is a good option for mid-fi systems.

I have been in contact with Helmut for a few month and he has been very helpful, responsive, and friendly. AudioValve has a very serious customer relations management. Indeed, Helmut replied all my mails within hours.
The Amplification:
The reviewed Solaris is one of the AudioValve’s vacuum tube headphone amps that is based on Helmut’s the RKV Mk3 design. The Solaris is not just a regular headphone amplifier; it has single ended and balanced outputs as well as a 5 pin special output for electrostatic headphones. It can be also used as a stereo amplifier pursuant to the speaker terminals on the rear panel of the unit.
The Solaris has two 6.3mm single ended outputs, one 4 pin XLR output and one 5 pin electrostatic output. There are also two gain settings and three output modes: IMP (impedencer mode/sensitive power), OTL (more power), and Stax mode.
The unit offers a powerful amplifier board to drive power hungry headphones.  According to the company, the Solaris is the one and only headphone amplifier on the market that drives all standard headphone loads from 3 OHM to 145.000 OHM.
[Image: Solaris_schwarz_v.jpg]
The Solaris has a high quality main body material which helps cooling of eight vacuum tubes. In accordance with the breathable and chic body, the amplifier doesn’t get too hot even during long listening sections. The utilized material to make the main body does not seem heavy, but the total weight of the Solaris is approx. 10 kilograms.
On the front panel, there is a reserved place for a plexiglass that allows us to see the inside of the amplifier and beautiful vacuum tubes’ colors when they are on. There is also a power button, gain level, output mode, and input selectors as well as balance and volume controls. The APLS volume potentiometer has a high quality structure and there is no unbalanced problem even at low volume levels. In addition, the Solaris has a 2 channel RF remote control that works flawlessly.
The unit maintains both XLR and RCA inputs as well as phono section (selected source out) outs on the rear panel. As aforementioned above, it has four isolated gold terminals for powering stereo speakers. Considering input/output richness, the Solaris can be described as a true all-in-one amplifier. Also, a DAC module can be integrated as an option.
The Solaris needs a truly strong package due to the fact that it contains some sensitive materials such as vacuum tubes inside and the plexiglass panel on the front side. The company is very attentive to make a seriously protecting package during shipment of the amps to customers.

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  Kunden Rezension, AudioValve Solaris vs. Luminare (Modell 2016)
Posted by: AudioValve - 09-20-2017, 08:45 AM - Forum: Solaris - No Replies

Unterschiede/Höreindrücke an verschiedenen Kopfhörern
 
Vorbemerkung:
Als Quelle für die Tests diente ein SACD-Player McIntosh MCD 500, direkt an Solaris bzw. Luminare über eine analoge symmetrische Verbindung (HMS Gran Finale Jubilee) angeschlossen (die Ausgangsspannung an den symmetrischen „fixed“ Ausgängen beträgt 4 Volt).
 
 
 
HiFiMan HE 1000 V2 (Betriebsmodus OTL)
 
Wo im Zusammenspiel des traumhaften  HE 1000 V2 mit dem Luminare vielleicht noch das ein oder andere winzige Artefakt von Härte in den Höhen auszumachen war, da ist mit dem Solaris Geschmeidigkeit pur angesagt. Die Organisation der imaginären Bühne ist noch exakter und präziser.
Und der Bassbereich gewinnt deutlich an Volumen, Tiefe und Schwärze.
Das Klanggeschehen ist von einer enormen Plastizität, der Detailreichtum und die Feinauflösung legen nochmals zu. Die Luftigkeit ist schier phänomenal.
Ich hatte das in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Die Kombination Solaris/HE 1000 V2 ist definitiv das Beste, was ich bislang im KH/KHA-Bereich zu hören bekam.
In fast vier Jahrzehnten der Beschäftigung mit Kopfhörern hat mich noch keine Kombination so begeistert wie diese.


 
Abyss 1266 (Betriebsmodus OTL)
 
Ähnliches wie für den HE 1000 V2 gilt auch für „Mr. Dynamic“, den Abyss 1266, der am Solaris nochmals an Dynamik, aber auch an Detailtreue und Räumlichkeit zulegt, so dass in der Lautstärke-Poti-Stellung 9 Uhr schon die (nicht vorhandenen) Wände wackeln. Er profitiert stark von der höheren Leistung, ein klares Plus also hier für den Solaris. Rock´n´Roll pur.


 
STAX Omega 007 und SRL 700 (Betriebsmodus STAX mit Gain-Verstärkung)
 
Meine eigentliche Hoffnung, den Solaris betreffend, lag ja vor allem in einer effizienteren Befeuerung des STAX Omega 007.
Das nominelle Mehr an Leistung brachte für mich allerdings kein unmittelbares Mehr an klanglicher Performance und man musste das Poti für entsprechende Lautstärken eigentlich genauso weit aufdrehen wie beim Luminare.
 
Um das etwas differenzierter betrachten zu können, habe ich einen zusätzlichen Vergleich mit dem STAX-Treiber SRM 727 II durchgeführt.
Im Vergleich zum 727 weist der Solaris im Zusammenspiel mit dem Omega 007 eine andere Klangphilosophie auf.
Die STAX-Kombi setzt auf Dynamik, Agilität und stärkere Bassbetonung, Solaris/007 präsentieren ein ruhigeres, weiträumigeres Klangbild, das stärker den musikalischen Fluss im Fokus hat.
Das ist am Ende Geschmackssache und keine Frage unterschiedlicher Qualitätsstufen.
 
Der Vergleichstest wurde dann nochmals mit dem Luminare wiederholt.
Die Unterschiede am Omega 007 sind da nicht gravierend und das Mehr an Leistung beim Solaris drückt sich nicht in höherer Lautstärke oder mehr Bassvolumen aus, sondern eher in der Darstellung der imaginären Bühne.
Am Solaris wird die Darstellung etwas weiträumiger und distanzierter, aber dadurch speziell bei Klassik auch schlüssiger, die Balance z. B. zwischen einer Singstimme und dem begleitenden Orchester wird schlüssiger, insgesamt mit etwas mehr Distanz zum Geschehen. Damit arbeitet der Solaris die Unterschiede zwischen dem Omega und dem SRL 700 noch einen Tick besser heraus, als der Luminare (der 700er zoomt den Hörer deutlich näher an das Klanggeschehen und ist auch höhenbetonter, wie die alten Lambdas es auch waren).

 
Dass die Unterschiede hier zwischen Solaris und Luminare sehr gering waren, hat wohl einen einfachen Grund: das technische Setup für die Spannungsverstärkung der Elektrostaten ist im Wesentlichen identisch, die verdoppelte Röhrenbestückung des Solaris wirkt sich hier also faktisch so gut wie nicht aus.
Es bleibt aber damit auch dabei: der STAX 007 kann dem HE 1000 V2 nicht das Wasser reichen, egal wie man ihn betreibt.

Für den SRL 700 loht sich der Test im  IMP-Modus mit Gain-Verstärkung.
Man muss zwar relativ weit aufdrehen, aber das Klangbild wirkt einen Tick sauberer und geordneter als im eigentlichen STAX Modus.
 
 
Denon AH 7200 (Betriebsmodus IMP)


Den Denon betreibt am Luminare wg. seiner geringen Impedanz und seines hohen Wirkungsgrades im IMP Mode - dito am Solaris.


Ergebnis im Vergleich hier: mit dem Solaris verbesserte Räumlichkeit, für einen geschlossenen KH sehr gute Außer-Kopf-Lokalisation und Bassenergie zum Abwinken, trotzdem feingeistig z. B.  bei Frauenstimmen bleibend.
Exzellent.


Sennheiser HD 800 S (Betriebsmodus OTL)

Der Sennheiser legt am Solaris räumlich noch einen Tick zu, da ist er ohnehin schon nahezu unschlagbar. Interessant ist, dass er in Punkto Hochtonenergie ein wenig mehr Aggressivität zeigt und etwas trockener/nüchterner klingt was bei sehr präsenzbetonten Aufnahmen leicht kritisch werden kann. Seltsamerweise war beim HE 1000 V2 genau umgekehrt, da hatte der Solaris die kleinen Spitzen in den Höhen ganz sanft abgerundet. Der Solaris erinnert in Kombination mit HD 800 S ein wenig an einen Eternal Arts TTP



AKG K 1000 (Betriebsmodus OTL)

Die Unterschiede zwischen den beiden Amps fielen bei diesem KH (neben den STAXen) für mich am geringsten aus (obwohl das Mehr an Leistung bei einen so wirkungsgradschwachen KH mit dem K 1000 eigentlich eine Trumpfkarte sein sollte):

Eine Nuance mehr Tiefenstaffelung, dadurch aber auch ein minimaler Verlust an Details und Ortungsschärfe. Ein Patt, würde ich sagen.


Audeze LCD 3 (Betriebsmodus IMP)

Der LCD 3 hatte mir am Luminare schon nicht besonders gefallen, am Solaris macht er auch nicht viel Boden gut. Wird das Klanggeschehen komplexer, insbesondere im Präsenz- und Höhenbereich, verliert er manchmal etwas die Kontrolle und spielt leicht unsauber, Sopranstimmen werden im Forte dann auch ´mal breit wie Scheunentore, mit unschönen Resonanzen. Und ein Raumwunder wird der LCD auch am Solaris nicht.

Ich denke, der LCD 3 ist kein KH für Röhren-Amps, er braucht doch eher die noch straffere Kontrolle eines kräftigen Transistors.




Audioquest Nighthawk (Betriebsmodus IMP)

Auch der Audioquest Nighthawk ist für mich kein Top-Kandidat für den Betrieb an einem Röhren-KHA.
Sein eher dunkler Timbre und seine sonore Gangart lassen ihn hier etwas überbetulich wirken, es fehlt an Spritzigkeit und Schnelligkeit. Daran ändert auch der Solaris nichts.
Einen Schritt in die richtige Richtung brachte allerdings der Versuch mit einer symmetrischen KH-Verkabelung, das Klangbild wurde etwas offener und differenzierter.

Dennoch bleibt der Nighthawk ist für mich eher ein Kandidat für einen neutralen, gerne auch etwas analytischen Transistor-Amp.

 
Bisheriges Fazit
Bisher konnten also HE 1000 V2 und der Abyss im Vergleich Solaris/Luminare die größten Schritte nach vorne machen, auch der Denon zieht gut mit. Die STAXe profitieren nicht durch mehr Dynamik sondern durch etwas mehr Atmosphäre und musikalischen Fluss. Bei Sennheiser und AKG halten sich Pros und Cons in etwa die Waage, da ist es Geschmackssache.
Der Audioquest Nighthawk ist per se (zumindest in der unsymmetrischen Standardverkabelung) kein optimaler Spielpartner für einen Röhren-KHA.
Und der Audeze LCD 3 bleibt in diesem Feld leider ein Verlierer.

 
Thomas T.

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  AudioValve Luminare mit Audeze'z LCD2
Posted by: DacAttraction - 09-14-2017, 07:36 PM - Forum: Luminare - No Replies

[Image: IMG_0596.jpg][Image: IMG_0649.jpg]

Angel Erstmals möchte ich mich entschuldigen weil mein Deutsch sicher nicht fehlerlos ist...
Aber trotzdem anbei hier mein Hör-erlebnis.
Seit 2007 habe ich mir abends das Gespan KHV Lehmann Linear und Byerdynamic DT880 angehört. Mit viel Freude sicher. Aber es war nie ruhig im Kopf; immer Gedanken wie andere  KHV und Kopfhörer klingen würden. Erstmals habe ich dem Lehmann eine Modification gestattet (Hoerwege Deutschland) Klasse Arbeit hier bei Hoerwege und da war ich auf einmal eine Liga höher. Zweitens habe ich mir den Audeze' LCD2 geleistet. Aber es war noch immer nicht ruhig im Kopf......
Wenn man sich einen anderen KHV leisten will, welche KHV kommen dann im Bild?? Es gibt so viele Marken und sie werden so oft mit brilliante Marketing strategien im Stereo (und andere) HiFi magazins angeboten. Sehr schwierig hier dass richtige zu wählen.
Ich mag es persönlich nicht so diese Mainstream Komponenten. Ich war eigentlich auf der Suche nach einen "zweiten" Charles Altmann (sehe link     http://www.mother-of-tone.com/). Viel gelesen im Internet und auf einmal hatte ich die website von AudioValve (Helmut Becker) entdeckt! Das ganze hatte mich gleich im Griff...Das wäre doch total was anderes als was ich bis dann gelesen und gesehen hätte in Geschäfte und Magazines. Neugierig habe ich nicht lange gewartet und gleich angerufen. Da war der Helmut Becker selber am Telefon. Es war einen gute Story und er machte mir einen Vorschlag. Jedes Gerät wird handmate gebaut und zwei Wochen später traf der Luminare bei mir ein. Ganz nervös natürlich. Sofort ausgepackt und der Luminare macht da schon optisch eine grossartige Figur. Wunderschön und da wollte ich nur noch eines. Wie hört sich das ganze aber an?? 
Ich hatte vorher schon alles gut gelesen und habe ihm mit  dem Modusknopf im OTL betrieb geschaltet. War gespannt weil der LCD2 nur eine Ausgangsimpedance von 70 Ohm hat. Röhre brauchen fast immer einspielzeit und ich erwartete ein etwas zurückhaltetes Klangbild deswegen. Aber, aber sofort beim erste Minuten war alles da! Mit Klangbeschreibungen habe ich Schwierigkeiten. Man muss es einfach selber anhören. Einfach das beste was ich bisher gehört habe. Souveränität, Power, Druck, Dynamik, Detailierung, Räumlichkeit und einen Tick Wärme. Alles macht er in richtige Tonalität der verschiedenen Frequenzen (High=>Mid=>Low). Der Balance zwischen diese verschiedene Frequenzen meistert der Luminare derart grossartig, das ist kaum zu beschreiben. Musik höre ich manchmal auch gut laut. Und da gab es immer Probleme mit Druck oder Schall oder Helligkeit usw. Die Ohren mögen das nicht. Vorsicht auch bei laut hören Leute! Jeztz aber mit dem Luminare ist es sensationel das es richtig mahl kracht. 
Qualität der Bauteile und Gehäuse ist Topklasse. Und man kann wie versprochen alle Kopfhörer anschliessen mit grossartigem Sound. 
Ich habe dieser KHV angehört mit sehr unterschiedliche Musikgenre's (Rock-Pop-Jazz-Blues-Cuban-Techno-Norwegian Jazz usw). Der Luminare spielt alles Souverein im absoluter Reference-Klasse. Unten sehen sie eine Liste mit mein Equipment Komponenten und getestete Musik. Wenn sie sich einen neuen KHV kaufen möchten; so testen Sie diesen Luminare als 1e und wahrscheinlich brauchen Sie sich nicht weiter um zu sehen. Es trifft ein wie einen Bombe (im gute Sinne natürlich). Und noch was => jeztz ist es ruhig im Kopf und damit freut sich auch meine Frau.....
Viel Spass mit dem HiFi-Virus.

Viele Musikgrüsse
Mathy Maes  

Equipment:
* AudioValve Luminare (ohne DAC)
* Audeze'z LCD2 Kopfhörer
* Hippelli Klinke Audeze"z Kabel
* Yamaha CD/SACD 2000 (nur Laufwerk)
* Charles Altmann DAC Attraction  (i.c.m. Yamaha CD2000)
* Philips CD 100 modificiert
* Viablue und Vovox Kabeln

Musik:
* Miles Davis / Milestones / Original Master Recordings hybride
* Chick Corea / Return to forever
* Can / Future / SACD
* Grace Jones / Hurricane
* David Sylvian / Camphor
* Massive Attack
* Muddy waters / Folk Singer
* Kraftwerk / Computerworld
* Omar Sosa / Live a FIP
* Jack Dejohnette / Oneness
* Nils Petter Molvaer / Live
* Pat Metheny / bejond the Missouri Sky

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  Höreindrücke ...
Posted by: AudioValve - 08-26-2017, 03:30 PM - Forum: Luminare - No Replies

Lieber Herr Becker,
Ein kleiner Hörbericht von mir als „neuem Fan Ihres LUMINARES“:
Gehört wird bei mir zuallermeist Klassik (vornehmlich von Bach bis
Rachmaninow) und - mit zunehmendem Alter - Jazz der 50er, 60er, 70er und
80er Jahre) ….. sehr häufig in sog. "Kleinen Besetzungen“; aber ab und an
auch mal Symphonisches, Oratorium und Oper.
Nachdem ich das Glück hatte, mich in meiner Jugend sehr viel mit Musik
beschäftigen zu können, sowie dann noch Dirigieren und Gesang „richtig
lernen“ zu dürfen, mußte ich auch lernen, sowohl sehr genau sowie auch
sehr schnell zu hören und das auch verständlich zu formulieren, damit die
Musiker im Ensemble/Orchester mich auch möglichst verstehen, ohne daß es
all zu viel Zeit braucht und ohne daß es allzu viele Mißverständnisse gibt …
auch das eine „Kunst“, die sehr viel schwieriger ist als Viele meinen ….. Also
möchte ich das jetzt hier in Bezug auf Ihren LUMINARE auch versuchen:
Derzeit sind meine Kopfhörer ein Audeze LCD2.2F/2016 mit einem etwas
"erhellenderem" Kabel der amerikanischen Firma StefanAudioArt mit dem
schönen Namen „Equinox“, der Vorserie der derzeit aktuelle Produktlinie „eseries“,
ein sorgsam gepflegter Sennheiser HD600 mit unsymmetrischem
Standart-Kabel und zwei ausgeborgte Staxe, dem SR-L300 und dem SRL700,
dem "kleinsten" und dem "größten" Hörer der neuesten Generation.
Das Erste, was sofort auffällt, ist, daß Ihr LUMINARE den jeweiligen
Charakter der KHs sehr deutlich aufzeigt und direkt vorführt. Sozusagen wie
bei einer Modenschau bei besonders gutem Licht.
Das Zweite, das ins "Ohr sticht", ist die Art der "Ausleuchtung", die dazu zu
führen scheint, daß die jeweiligen Kopfhörer sich selbst völlig frei und
ungehindert darstellen, aber auch entlarven können, dürfen, müssen ….. und
damit natürlich auch die Aufnahme.
Das Dritte ist der "Klangcharakter" Ihres Kraftwerkes. Dieser ermöglicht
offenbar eine von Vorne herein klanglich und energetisch so gut wie nicht
gerichtete oder gar irgendwie gewichtete Wiedergabe - das bleibt dann -
wohl oder übel - weitestgehend den anderen Komponenten und der
Aufnahme überlassen.
Das Einzige, was mir klanglich nachvollziehbar scheint, ist die sich mir so
darstellende klanglich in etwa gleichverteilte Einflußnahme von Röhren- und
Transistor-Klang-Elementen oder vielleicht besser -Anteilen .... - ganz wertfrei
gemeint. Übrigens gilt das für’s Laut- und Leise-Hören gleichermaßen, was
ich als äußerst selten und sehr angenehm empfinde: Es wird nie nervig oder
breiig oder gar unklar-sumpfig.
Von den verstärkertechnischen „Feintrimm-Möglichkeiten“, indem man
zwischen OTL-Modus, Impedanz(Gegenkopplungs)-Modus und Stax-Modus
wählen kann - und deren technischen Implikationen - möchte und kann ich im
Detail gar nicht viel schreiben, außer daß dadurch zuallererst mal
grundsätzlich dynamische KHs und Magnetostaten quasi aller Impedanzen
und zusätzlich auch Staxe bestens betreibbar sind. Weiteres
„Klangcharakter-Tuning“ scheint bis zu gewissem Grad für besonders
verspielte Hörer darüberhinaus auch noch möglich, erwies sich für mich
persönlich aber fast nie irgendwie notwendig oder gar wichtig.
So ergibt sich aus den klanglichen Ergebnissen, die Ihr LUMINARE liefert,
eine für mich einmalige und bis dato nur im Zusammenhang mit meinen
Geräten von FM-Acoustics erlebte Musikerfahrung, die ich wirklich
phantastisch finde und jetzt dazu noch mit dem "raumklangbefreitem" Genuß
via Kopfhörer nur noch genial und emotional ganz besonders finde: so etwas
wie Konzert-Atmosphäre ganz für mich allein und ungestört .... und noch
dazu ohne nervige Anfahrt und all zu viele Menschen drumherum!
Aber weiter im Text:
Wenn ich als Hörer von der jeweiligen Aufnahmequalität, weil ich sie ja mit
Nichten beeinflussen kann, ausgehen "muß", habe ich jetzt mit Ihrem
LUMINARE eine Möglichkeit zu einer klar verständlichen Wiedergabe-
Qualitätsgestaltung, die nicht an eine Art von "blinde(Taube) Kuh"-Spielen
grenzt. Nicht mehr das ewige Spiel, herauszufinden, welcher Hörer passt zu
welchem Verstärker und umgekehrt, bestimmt den Prozess, sondern auf
Grund der Gegebenheiten, die ich unter "das Erste" oben beschrieben habe,
wähle ich einen KH entsprechend meinem Geschmack oder meinen eigenen
„musikspezifisch mir passend erscheinenden“ Wünschen und sehe, ob das
Ergebnis dann meinen Klangvorstellungen einspricht - und kann dann ohne
irgendwelche „Wiedergabe-Kette-Unwägbarkeiten“ meine Musik genießen.
Hier kommen wir dann zum nächsten Stufe meines "Hörerlebnisses":
Meine bisherigen Hörerfahrungen mit den „STAXEN“ reicht mit vielen Pausen
bis in die Achtziger zurück. Ihre klangliche Grundsignatur lag mir immer, nur
empfand ich sie, so wie viele, all zu oft als zu anämisch und Fundamentschwach.
Abgesehen davon, daß sich die Klangsignatur und die Klangqualität
über die Jahre auch dort hörbar verändert haben, habe ich die Kopfhörer
dieser Marke noch nie so gut und uneingeschränkt spielen könnend und
dürfend gehört wie mit Ihrem LUMINARE. Vor einiger Zeit habe ich den L700
an den dafür offenbar als Set gedachten Verstärkern - einmal Röhre und
einmal Transistor - gehört. Für mich kein Vergleich, obwohl die Preisschilder
dieser Geräte sie als Topmodelle der Marke Stax auswiesen.
Was Elektrostaten meiner Erfahrung nach klanglich unter anderem doch
ausmacht, ist die sog. „Durchhörbarkeit“ jeglicher Art von Musik mit all den
klanglichen Konsequenten, die sich daraus ergeben. Das gelingt im
Zusammenspiel mit dem LUMINARE ganz besonders gut, da - meinem
Eindruck nach - dieser Kopfhörerverstärker durch seine „eigentlich
unvoreingenommene Abbilungs-Verstärkung" von Aufnahme und
Kopfhörersignatur offenbar nur in äußerst geringem Ausmaß bei seinem
eigentlichen Verstärkungsaufgaben „wertend eingreift“. Das führt im
Zusammenspiel mit den Stax-Hörern zu einer - je nach Auflösungs- und
Klangfeinheits-Stufe des jeweiligen Modells skaliert - ganzheitlichen, äußerst
detailreichen, niemals scharfen(!) und räumlich luftigen Spielweise mit klarem
und emotional für mich angenehm gerichteten Grundton, die ich so auch der
hauseigenen Treiber-Elektronik der Firma Stax leider nicht attestieren konnte
und kann. Das hatte mich im Übrigen auch von meinem ursprünglichen
Vorhaben, eine Stax-Kombi mit dem SR-L700 zu kaufen, abgebracht.
Deshalb bin ich überhaupt bei einem Audeze LCD-Kopfhörer gelandet und
habe mir aber auch dort gleich wieder das Kopfhörerverstärker-Suchen-
Müssen „eingefangen“……
Lrtztendlich bin ich dann dankenswerterweise aber auf diesem Pfad Ihrem
LUMINARE über den Weg gelaufen, der mir jetzt auch im Zusammenspiel mit
den Produkten der Firma Stax aufzeigt, wozu auch oder gerade diese
Kopfhörer eigentlich fähig sind - Das Alles abgesehen natürlich von
Geschmacksfragen, über die sich ja bekanntlich nicht wirklich sinnvoll streiten
läßt.
Auch der SR-L300, also das sog. „Einstiegsmodell“ der aktuellen
Produktreihe spielt nicht im Geringsten auf „Einstiegsniveau“ auf. Der
LUMINARE bittet ihn zu all den klanglichen Aktivitäten, deren auch die
größeren Geschwister fähig sind. Nur nehme ich natürlich die kleineren,
üblichen klanglichen „Einschränkungen“ - im direkten Vergleich zum derzeit
wohl zweit- oder drittgrößten Hörer der Firma Stax erst Recht - auch oder
vielleicht gerade besonders an der Leine vom LUMINARE wahr.
Allen Hörern gemein ist, daß Schnelligkeit, Impulstreue, Grob- und
Feindynamik vom LUMINARE gleichermaßen gefordert und unterstützt und
gemeinsam bestens eingebracht werden. So soll´s sein.
Wende ich mich nun meinem treuen HD600, den ich schon beim Hören und
Beurteilen von so mancher Einspielung benutzt habe, zu, so spielt er so auf,
daß ich vermute, ihn an seinen Grenzen von Auflösung, Durchhörbarkeit/
Transparenz und Schnelligkeit/Dynamik zu hören - aber ohne daß er damit
auch nur irgendwie „dumm dasteht": er ist und bleibt das, was er wohl ist: ein
einigermaßen linear klingender, in keine Richtung zu stark abrutschender,
charmant-musikalischer Hörer mit schon älterer Technologie, die aber auch
noch im heutigen Vergleich, da wo sie steht, klanglich überzeugt. Also
durchaus ein KH, mit dem ich gut hören kann, ohne daß mir die
Charakteristik von Aufnahme und Musikinterpretation "verloren ginge“ ….
Und außerdem ist erst schön leicht und sitzt so angenehm auf den Ohren.
Zu guter Letzt zeigt mir Ihr LUMINARE, was in einem LCD2 - der sitzt nun
keineswegs so leicht auf den Ohren - offenbar zu stecken scheint: ein
äußerst präziser so gut wie „ungebogener" - oder besser „unverbogener“ -
Klang, der vielleicht etwas dunkel tembriert sein mag, aber weder irgendwie
dumpf noch plump ist, sondern transparent und elegant Musik mit aller
wünschenswerter Dynamikbandbreite macht - und das über das ganze
Frequenzband in hohem Maße gleichmäßig.
Wenn er auch nicht als klassenschnellster „Membranträger" abschneidet,
aber eine extrem gleichmäßige, vielleicht auch im besten Sinne neutral zu
nennende Unterstützung kann er offenbar sehr gut gebrauchen, wenn er sie
nicht gar unausweichlich benötigt, um seine wirklichen Klangqualitäten
derartig auf den Punkt zu bringen.
Mit diesen Vorgaben und einer derartigen „Antriebskraft“ wird auch der Hörer
der Firma Audeze zu einem Musterbeispiel der Regel, daß das, was vorne
nicht hineingeschickt wird hinten auch nicht herausgeholt werden kann - und
zeigt auch hier im Gespann mit dem LUMINARE erst wirklich deutlich, wozu
er offenbar ganz locker fähig ist: ein eher „JazzClub-mäßig“ abgestimmter
sehr persönliche Atmosphäre schaffender Hörer, der das übergroße
Klangangebot Ihres LUMINARE toll zu nutzen und zu schätzen weiß.
Langer Rede kurzer Sinn: ich bin weg und hin von diesem Gerät!
Das ist „a Wahnsinn“, was sie da - mit welchem technischen
Detailgedankengut auch immer (davon versteh ich ja gar überhaupt nix) - auf
den Tisch des Kopfhörer-Verstärkermarktes gestellt haben!
Fazit ist für mich ganz deutlich, daß der LUMINARE offenbar ein „Allround-
Talent “ zu sein s cheint . Er s tel l t wohl so etwas wie eine
„kopfhörerverstärkertechnische eierlegende WollMilchSau“ dar, die neben
ihren reinen Verstärkeraufgaben auch noch „Klang-Unterricht“ erteilt, sodaß
die Herren und Damen Kopfhörer sich zu Höchstleistung aufschwingen ….. -
quasi wie ein sehr guter Gesangslehrer.
Vielleicht ist das ja dann eine Variante von „Endgame-KHV“ für von
Kopfhörerklang faszinierte Musikfreunde, die nicht gleich fünfstellige Summen
zahlen „müssen“, um sich das Gefühl zu geben, das Allerbeste für sich
persönlich zu nutzen. Der Preis des LUMINARE weist ihn ohnehin ja schon
als Spitzenklasse-Elektronik aus. Dieses Versprechen löst er m.M.n. auch mit
Bravour und äußerst ehrlich ein.
Für mich persönlich ist das auch der „Endgame-KHV“, vor Allem und ganz
einfach, weil er offenbar alle erdenklichen Kopfhörer bestens betreibt ohne
klangliche Spielchen zu treiben, die mir meine Freude an der Musik, um die
es mir ja geht, verderben würden……. Das habe ich leider schon zu oft
erleiden müssen.

Für heute mit begeisterten Grüßen, Wolff Bastian

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Thumbs Up review from a new client ...
Posted by: AudioValve - 06-24-2017, 10:18 AM - Forum: Conductor - No Replies

Introduction 
 
Having owned a wide range of hi-end preamplifiers over many years, I recently purchased the very latest version (2017) of Audio-valve Conductor preamplifier to alternate with my Tidal Preos. I have not made this decision because I am unhappy with the Tidal, but I wanted to add a high quality valve preamplifier into the mix of my system, to replace my Audio Research Reference 5 SE, which was very good, but there were a few compatibility issues.

The focus of this review, however, is not to offer a head to head comparative evaluation of different preamplifiers, but rather to share my initial impressions of the Conductor (at 50 hours burn in) within the context of my system.
Design and Construction
The Conductor is different in concept, appearance and execution from other preamplifiers I have owned. It is beautifully constructed from sheet steel and polycarbonate to minimise EMI and RFI, with a large see through central front window that provides a clear view of the high quality components on its superbly engineered circuit boards. It has a very well thought out boot up software programme that is easy to understand and intriguing to observe in action. IMHO the more uniform lines of the 2017 version of Conductor are more aesthetically pleasing than before.
The controls of Conductor are silky smooth, yet robustly engineered, conveying reassuring confidence that they will last a very long time. It is endowed with distinctive personality, individuality and class, which I find refreshingly appealing. The head unit is linked to a substantial external linear power supply with its anode potential alone being nearly 10,000µF/400VDC and 100,000µF for the heater section.
Sound
The Conductor is spookily quiet with a very black background. It is dynamic with an organic texture that is very musically satisfying. It is punchy and explosive, yet delicate with accurate timbre in accordance with the demands of all genres of music. It conveys how good or bad a recording really is without rendering any piece of music unlistenable.  
 
As I listen to a lot of jazz and opera with female vocals, I place musicality and emotion very high on my list of sonic priorities.  However, I also love a high level of detail retrieval and resolution, but not at a cost of losing the heart and soul of music.
The Conductor is incredibly transparent, without the slightest hint of glare or edge. It delivers its magic consistently with lots of emotion and sensuous involvement. Sound stage depth, breadth and the ability to place instruments in their correct position within the stage…. with top to bottom dynamics and engaging tonality are among the best I’ve heard.
When consideration is given to the Conductor's exceptional value for money, evolutionary upgradability and longevity (the basic design concept of Conductor has undergone progressive development and refinement throughout the past 10 years), it will be very difficult to find a preamplifier that performs with such holistic brilliance at anywhere near its price.  It’s really that good across the board.
In conclusion…the Conductor just sounds real, natural and effortless with spectacular refinement, coherence and cohesion…. nothing seems exaggerated or diminished. 
Bravo to Mr Helmut Becker and his Team…Your latest version of Conductor is an amazing achievement.
 






[Image: audiovalve_conductor_2017.jpg]


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